Mederaño

Sehr helles strohgelb, das fast ausgezogen wirkt. Will sagen, wo ist eigentlich die Farbe hin? Dafür weckt der Geruch Hoffnungen: Steinfrucht, gelbes Obst, Grapefruit, cremig nach Joghurt, grüne Walnuss, Minze, Gewürze und tropische Aromen wie Drachenfrucht. Im Mund findet dieser Hoffnungsschimmer ein jähes Ende. Bitter, eine scharfe Säure gepaart mit klebriger Süße und alles gepaart mit einem leicht schleimigen Aspekt. Hinterher bleibt ein bitterer Eindruck, der nur noch von dieser Schärfe übertrumpft wird.
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... etwas Süßem um die Bitternoten zu unterdrücken. Vielleicht kommt dann die Frucht etwas mehr zur Geltung.
Fazit
Ist es in Deutschland wirklich ausreichend, angenehm zu riechen? Was anschließend im Mund los ist, kann nur schwer unter den Tisch gekehrt werden. Und was man zu diesem Wein am Weihnachtstisch servieren soll, können wir auch nicht sagen.
