Neue internationale Food Tourism Conference 2026 stärkt Spaniens Rolle als Genussdestination
Spanien setzt ein deutliches Zeichen für die Zukunft des kulinarischen Tourismus: Mit der neuen International Food Tourism Conference (IFOODTC) entsteht 2026 eine internationale Plattform, die Fachleute aus Gastronomie, Wein- und Tourismussektor zusammenbringt – und damit die strategische Bedeutung der Branche weiter unterstreicht.
Die Konferenz findet am 10. und 11. November 2026 in Cambrils statt und knüpft konzeptionell an die etablierte International Wine Tourism Conference (IWINETC) an. Geplant ist ein praxisnahes Programm aus Fachvorträgen, B2B-Meetings und Networking-Formaten, das gezielt auf Wissenstransfer und Geschäftsentwicklung ausgerichtet ist.
Bereits die IWINETC hat sich als zentraler Treffpunkt für Wein- und Gastronomietourismus etabliert: Bei der jüngsten Ausgabe kamen über 140 Fachbesucher aus 26 Ländern zusammen, mit rund 550 vorab organisierten Geschäftstreffen zwischen Anbietern und Einkäufern.
Dieses erfolgreiche Format wird nun auf den gesamten Food-Tourism-Sektor ausgeweitet.
Konferenz als Antwort auf wachsenden Markt
Die neue Veranstaltung ist kein Zufall, sondern eine direkte Reaktion auf die dynamische Entwicklung des gastronomischen Tourismus. Ziel ist es, eine internationale Austauschplattform zu schaffen, die neue Kooperationen ermöglicht und Innovationen im Segment vorantreibt.
Gerade für Spanien, eines der weltweit führenden Reiseziele für Genussreisende, kommt diese Initiative zur richtigen Zeit. Die Verbindung von Wein, regionaler Küche und touristischer Infrastruktur gilt zunehmend als Schlüssel zur Differenzierung im globalen Wettbewerb.
Gastronomie als wirtschaftlicher Motor
Begleitend zur Ankündigung der Konferenz bestätigen aktuelle Zahlen die wirtschaftliche Relevanz dieses Segments: Rund 25 Prozent der Spanienreisenden nehmen gastronomische Aktivitäten als zentralen Bestandteil ihrer Reise wahr.
Internationale Organisationen wie UN Tourism betonen zudem das enorme Potenzial des Gastronomietourismus für Beschäftigung, regionale Entwicklung und nachhaltiges Wachstum.
Damit entwickelt sich die Kulinarik zunehmend von einem ergänzenden Angebot zu einem eigenständigen Reisemotiv – mit direkter Wirkung auf Wertschöpfungsketten, insbesondere im Weinsektor.
Impulse auch für den Weintourismus
Für die spanische Weinbranche eröffnet die IFOODTC zusätzliche Chancen. Die enge Verzahnung von Wein- und Gastronomieerlebnissen gehört längst zu den wichtigsten Trends im internationalen Tourismus.
Die neue Konferenz dürfte daher nicht nur klassische Akteure aus Hotellerie und Gastronomie anziehen, sondern auch Weingüter, Regionen und Vermarkter, die ihre Angebote im Bereich Weintourismus weiterentwickeln wollen.
Fazit
Mit der International Food Tourism Conference 2026 positioniert sich Spanien erneut als Innovationsführer im kulinarischen Tourismus. Die Veranstaltung ist mehr als ein Branchentreffen: Sie ist Ausdruck eines strukturellen Wandels, bei dem Gastronomie – und damit auch Wein – zum zentralen Treiber für touristische Nachfrage und wirtschaftliche Entwicklung wird.
Quellen:

