15. Januar 2024

»Pfandflaschen« halten Einzug in die spanische Weinwelt

Die Redaktion

Leere Glasflaschen: ein Pfandsystem ist besser für die Umwelt
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Eines der großen Zukunftsthemen der Weinindustrie ist nachhaltiges Flaschendesign. Rund ein Drittel bis zur Hälfte des CO2-Abdrucks einer Flasche Wein entfällt auf die Glasflasche. Eine Lösung, die Energiebilanz zu verbessern, sind leichtere Weinflaschen. Davor scheuen sich aber immer noch viele Weingüter, weil sie befürchten, dass die an einen engen Zusammenhang von Flaschengewicht und Weinqualität/-preis gewöhnten Konsument:innen dies nicht verstehen. Dabei ist Kommunikation der Schlüssel zum Verständnis.

Wiederverwendbare Weinflaschen sind umweltfreundlicher

Eine andere Möglichkeit, die Nachhaltigkeit zu erhöhen, sind wiederverwendbare Glasflaschen. In einem Kreislaufsystem sollen wiederverwendbare Glasflaschen einen bis zu 85 Prozent niedrigeren CO2-Fußabdruck haben als die konventionellen Einweg-Weinflaschen.

Pfandsystem für Gastronomie und Önotourismus

Wie es gehen kann, zeigt jetzt González Byass, seines Zeichens einer der größten und bekanntesten Sherry-Produzenten. Im Rahmen des vom Spanischen Weinverband geleiteten und von der EU geförderten Projekts REBO2VINO führt das Unternehmen wiederverwendbare Glasflaschen ein. Die Pfandflaschen sollen in der Gastronomie sowie bei den weintouristischen Angeboten von González Byass eingesetzt werden. An REBO2VINO beteiligen sich weitere Akteure aus der Weinindustrie und Gastronomie, u.a. die katalanische Torres-Familie.

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