12 Volts

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Wenn du über einen dieser Links bestellst, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich.Die Nase bleibt sanft und eher leise. Da ist reife Frucht, die aber weniger nach saftigem Fruchtfleisch als nach Fruchtschale riecht, angesiedelt zwischen Pflaume und Johannisbeere. Wer intensive Aromatik sucht, muss hier etwas Geduld mitbringen, denn der Wein drängt sich nicht auf.
Am Gaumen überzeugt zunächst die Textur: fein, saftig und glatt, mit einem Trinkfluss, der kaum Widerstand kennt. Genau das ist zugleich seine Stärke und Schwäche: ein leichter, saftiger, unkomplizierter Wein ohne Höhen und Tiefen, denn zwischen Antrunk und Finale passiert recht wenig Zum Ende hin meldet sich etwas Gerbstoffgriff und eine säuerlichere Frucht, die Säure gewinnt an Kontur. Intensiv ist er nicht, er fließt eher nebenbei mit, hallt dann aber doch ein wenig nach.
Besonderheit:
Ein Blend aus lokalen und internationalen Rebsorten.
Geht besonders gut mit:
einem mallorquinischen Tumbet (geschichtetes Gemüse aus Kartoffel, Aubergine und Paprika in Tomatensauce), halbfestem Schafskäse oder einer Paella mit Gemüse. Auch solo am Feierabend, wenn du keine Lust auf einen Wein hast, der Diskussionen anzettelt.
Fazit
Sauber gemacht, unkompliziert und mit guten Manieren, aber mit angezogener Handbremse. Ein herrlich leichtfließender Alltagswein für die Terrasse und gesellige Abende.
Herbstrezepte, die zu diesem Wein passen
Diese Rezepte der Saison harmonieren geschmacklich besonders gut mit 12 Volts.
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