
Kaixo Pintxos und Txakoli - xxx für den Gaumen
Selbstversuch: versprühen Pintxos Baskenland-Feeling zu Hause?
Ein Satz mit x, das war wohl nix...außer natürlich, du bist im Baskenland! Dann ist da rund ums x eine Menge los, vor allem, wenn es um die Kombination von gutem Essen und Wein geht. Das Baskenland hat nicht nur eine rätselhafte Sprache, die womöglich in vorindoeuropäischen Zeiten einem Einschlag eines Kometen aus einer entfernten Konsonantengalaxie geschuldet ist. Nein, es hat sich dort auch eine eigenständige Esskultur entwickelt. Die berühmtesten und zugänglichsten Vertreter der baskischen Küche sind die Pinchos, die auf Baskisch freilich Pintxos heißen und eine gastronomische Gattung der großen iberischen Tapas-Familie bilden. Die Pintxo-Bars in Bilbao, San Sebastian und anderen basksichen Städten sind heute weltberühmt.
Heute heißt es hier also: Kaixo Pintxo (Hallo Pintxo)! Die Pintxos Aussprache ist ganz einfach: »Pinnschooß«! Pintxo auf Deutsch bedeutet Spieß, der häufig, aber nicht zwingend, Teil der mitunter beeindruckend kreativen Kreationen ist, die meist auf einem Scheibchen Brot kredenzt werden und sowohl bei Gourmands als auch bei Gourmets hoch im Kurs stehen.
(Nein, es handelt sich nicht lediglich um belegte Brote - ein bisschen mehr Phantasie, bitte! 😉 Denn der kulturgastronomische Bedeutungsraum, in dem diese Speise angesiedelt ist, mit seiner starken sozialen Dimension, beinflusst die Wahrnehmung und wirkt bis tief in die Geschmackssphären hinein, sodass am Ende nur noch eine entfernte Verwandschaft zum guten alten German Abendbrot besteht...Küchenphilosophie quasi.)











