26. März 2025

Ribera del Duero Wein-Tour: 3 Tage in und um Aranda de Duero

Eine kleine Entdeckungsreise im Herzen des Tempranillo-Lands

Die Ribera del Duero Region ist eine der trockeneren Gegenden Spaniens. Durchschnittlich betragen die jährlichen Niederschläge hier in der nordöstlichen Meseta nur rund 400 mm – zum Vergleich: in Berlin sind es rund 600 mm, in Hamburg rund 800 mm, in München rund 1.000 mm. Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei einem Besuch dieses Aushänge-Weinbaugebiets Spaniens regnet, ist also relativ gering. Theoretisch. Selbstverständlich sind die 400 mm gebündelt an den 3 Tagen vom Himmel gestürzt, als ich vor Ort war. Aber kein Problem, wer die Sonne im Herzen trägt, braucht für den Spott nicht zu sorgen...oder so ähnlich.

Spanische Weine kaufen bei heimwein
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Dem Genuss, diese Top-Weinregion Spaniens zu bereisen, haben Regen und Kälte jedenfalls keinen Abbruch getan. Was nicht nur an den regengeschützten unterirdischen Weinkellern lag (dazu später mehr), sondern auch am warmen Empfang, der dir hier allerorten bereitet wird. Auf Besucher:innen eingestellt sind hier die meisten, tatsächlich ist die Ruta del Vino Ribera del Duero nach Rioja Alta und Penedès die am dritthäufigsten besuchte Weinroute Spaniens – in Spanien gibt es über 50 tolle Weinrouten. Und das ist kein Zufall. Denn neben dem guten Wein gibt es viele weitere lohnenswerte Aktivitäten, die die Ribera del Duero-Region zu einem idealen Ziel für einen Kurztrip machen.

Ziel meines weinseligen Ausflus war diesmal Aranda de Duero. Die rund 80 Kilometer südlich von Burgos gelegene Kleinstadt ist die »Hauptstadt« des Ribera del Duero-Gebiets, die in der östlichen Mitte der Weinregion liegt.

Die DO Ribera de Duero erstreckt sich über 4 Provinzen entlang des Duero-Flusses:

  • Burgos,

  • Segovia,

  • Soria und

  • Valladolid,

wobei die Schwerpunkte in Burgos und Valladolid liegen.

Und die »ursprüngliche Ribera del Duero« liegt rund um Aranda de Duero in der Provinz Burgos, wie hier eifrig versichert wird. Angesichts der begrenzten Zeit hatte ich entschieden, mir diesen gesegneten Flecken Erde einmal genauer anzuschauen, statt wie ein aufgehuschtes Kanninchen im Zickzack durch ein großes Weinbaugebiet zu fahren. Also 3 Tage Aranda und Umgebung. Spoiler: 3 Tage sind zu wenig! Zweite Erkenntnis: Den nächsten Kurztrip besser in den fortgeschrittenen Frühling legen. Im März kann es noch verdammt kalt sein in den zugigen Weiten der Meseta, auf 800 bis 900 Meter Höhe (wenn du nicht genau weißt, was die Meseta ist, hier kannst du es nachlesen).

Besucht habe ich 3 (für spanische Verhältnisse) kleinere Weingüter in und um Aranda de Duero. Die großen Namen, hinter denen häufig recht große Unternehmen stehen, kennt man schließlich (oder lernt sie leicht kennen) und sie haben auch keine weitere Aufmerksamkeit nötig. Wie immer, handelt es sich hierbei nicht um bezahlte Werbung, sondern authentische Tipps eines reisenden Weinfreaks.

Bodega Ferratus: Gelungener Quereinstieg!

Ein paar Kilometer nördlich von Aranda de Duero liegt die Bodega Ferratus. Dieses kleine, aber feine Boutique-Weingut wurde 2004 von María Luisa Cuevas gegründet. Die ehemalige Anwältin und ausgebildete Önologin ist eine der wenigen Frauen, die im Ribera del Duero-Gebiet ein Weingut leiten. Starke Frauen in der Familie und der seit der Kindheit (heute unvorstellbar!) allgegenwärtige Wein hatten einen Samen gepflanzt, aus dem so ein starker Wunsch gewachsen ist, dem sie folgen musste, erzählt sie.

Interessierst du dich für ältere Ribera del Duero-Jahrgänge?

Hier kommst du zu unserer Jahrgangstabelle.

Mit eisernem Willen, neuen Ideen und der Unterstützung der Familie sowie des französischen Önologen und Beraters Emmanuel Ivars hat sie sich in den letzten Jahren gegen viele Widerstände einen Namen gemacht – in der immer noch eher konservativen kastilischen Pampa musste sich eine Quereinsteigerin, die zu allem Überdruss auch noch eine Frau ist, doppelt beweisen. Dazu gehörte auch der modernere Blick auf die Dinge, nicht nur auf den Wein, sondern auch auf das ganze Drumherum. María setzt auf Handwerk, Zeit und Solarstrom, mit dem die ganze Bodega versorgt wird. Nein, hier wird der Most nicht bei Mitternacht linksherum gerührt, um avantgardistische Weine für schummerige Szenebars zu kreieren. Ferratus sucht ganz überlegt und bewusst einen modernen, balancierten Weinstil, der bei aller Trinkfreude und Eingängigkeit Struktur und Charakter mitbringt. Und das gelingt ihnen wirklich gut, wie ich mich selbst überzeugen konnte.

Vor Ort empfängt mich Marías Sohn Enrique, der kürzlich in das Familienweingut eingestiegen ist und mit dem mich eine Freundschaft verbindet, seitdem wir zusammen in Madrid ein ausgedehntes Sensorikseminar absolvierten. Ich bin also bei diesem Besuch womöglich nicht ganz objektiv, wobei die Weinkultur als Sinneserlebnis ohnehin stets das Subjekt und seine Empfindungen anspricht. Aber, bei aller Sympathie: würde Ferratus keine guten Weine auf die Flasche ziehen, würde ich sie in diesen Beitrag nicht erwähnen.

Der Rebsortenspiegel ist übersichtlich: Tempranillo für die Rot- und Roséweine, Albillo Mayor für den aktuell einzigen Weißwein, den Ferratus produziert (und der meines Erachtens zu den bemerkenswertesten Weinen des Hauses zählt). Die Weine entstehen auf über 800 Meter in einer landschaftlich reizvollen, von großen, lebensfrohen Pinien gespickten Umgebung. Wobei es schwierig ist, einen Überblick zu bekommen, denn die rund 20 Hektar eigenen Weinberge sowie die weiteren 15 Hektar, die zusammen mit lokalen Weinbauern im Ribera del Duero-Gebiet bewirtschaftet werden, verteilen sich auf rund 40, teils weit verstreute Parzellen mit verschiedenen Bodentypen. Alles Buschreben, versteht sich. Eine Heidenarbeit.

Ein Großteil der Tempranillo-Trauben fließen in den Ferratus A0, den Einstiegswein des Hauses. Diese Crianza (12 Monate in französischen Barriques) aus relativ jungen Reben (über 20 Jahre) bietet bei rund 10 Euro ein außerordentlich gutes Preis-Genuss-Verhältnis für die Ribera del Duero-Region: harmonisch, einnehmend, runde Frucht, ein Hauch Vanille, präsentes, aber gut integriertes Tanningerüst. Toller Tapas-Wein! Das nächste Level bildet der Ferratus Origen ab, ein Reserva. Probiert habe ich die beiden Jahrgänge 2020 und 2021, die noch nicht auf dem Markt sind (der aktuelle Jahrgang ist 2019). Beide Weine, der 21er freilich mehr als der bald erscheinende 20er, haben noch Gerbstoffe, die ein klein wenig Vorlaut wirken – aber zeigen auch sehr viel Potenzial. Der Ferratus Origen, der zwischen 25 und 30 Euro im Laden steht, bietet eine reizvolle Konzentration, schöne, eher rotfruchtige Aromen, eine gute Säure und trotz einnehmender Reifenoten genau die Frische, die zum nächsten Schluck animiert. Die Topweine von Ferratus sind der Sensaciones (40 €), ein Lagenwein eher klassischen Zuschnitts, und der Fusión (35 €), der eine modernere Interpretation eines hochkarätigen Tempranillo aus Ribera del Duero liefert. Während der Sensaciones, von dem ich ebenfalls die beiden noch nicht auf dem Markt befindlichen Jahrgänge 2020 und 2021 probieren konnte, ein ernsthafter, schmeichelnder, balancierter Rotwein mit Tiefe und Länge ist, schlägt der Ferratus Fusión mit konzentrierter Frucht, saftiger Ader und insgesamt etwas jugendlicherem, verspielterem Profil auf. Beides tolle Weine, die sich mit den großen Namen messen können und das zu günstigeren Preisen. Ganz persönlich hat mir es der Ferratus Fusión angetan, dessen dynamische, vordergründigere Frucht mich sofort eingenommen hat. Den Rosado habe ich nicht probiert, aber den Weißwein, 100 % Albillo Mayor, schon (auch wenn ich vergessen habe, ihn zu fotografieren)...eine Granate! Auf der Hefe gereift, sehr wertig und gehaltvoll im Charakter, mit delikaten Aromen, Tiefe und einem langen, genussvollen Abgang. Bei rund 16 € und vor dem Hintergrund des recht hohen Preisniveaus der Ribera del Duero-Weißweine ein Schnapper! Aber bei den wenigen tausend produzierten Flaschen leider immer schnell ausverkauft. Ja, auch in der Ribera del Duero-Region sind Weißweine im Kommen – und meist ziemlich teuer. Man muss schon ein wenig aufpassen, dass man nicht 30, 40, 50 und mehr Euro ausgibt für einen Weißwein, der zwar sauber gemacht und balanciert ist, aber so stark vom Barriqueausbau geprägt ist, dass er ohne eigenen Charakter, etwas zu breit und gähnend langweilig ist.

Fazit? Ferratus sollte man auf dem Schirm haben. Nicht nur wegen des guten Preis-Genuss-Verhältnisses der Weine, sondern auch wegen der Leidenschaft, die hinter diesem Projekt steht und die beim Besuch authentisch vermittelt wird. Solltest du in der Nähe sein, ruf an, Mitarbeiterin Eva spricht auch Deutsch und Marías Wein-Schokoladen-Pairing ist einfach unwiderstehlich...

www.ferratus.es

Bodega Martín Berdugo: Ribera del Duero in modern

Am nächsten Tag steht ein Besuch der am Rande Arandas gelegenen Bodega Martín Berdugo an. Natürlich regnet es immer noch. Der Park entlang des Duero, in dem ich gestern noch lustwandelte, ist heute überschwemmt. Die Enten und Gänse scheint es zu freuen. Mir ist's mittlerweile egal und ich spaziere aus Aranda zu Fuß zum Weingut.

Zwar liegt das von einem Rebenmeer umgebene »single vineyard«-Weingut Martín Berdugo direkt am Fluss, aber etwas erhöht – der Duero hat sich dort einige Meter tief in die Landschaft gegraben. Also keine Überflutungsgefahr.

Die Weinberge – über 80 zusammenhängende Hektar, eine absolute Seltenheit im noch sehr in den traditionellen, zersplitterten Strukturen verhafteten Ribera del Duero-Gebiet – liegen allesamt auf ehemaligem Flussgrund, also nährstoffarmem, ausgewaschenem Boden. Ein wahrer Schatz, wie Antonio mir versichert, der das familiengeführte Weingut leitet und mich mit dem Elan eines Menschen empfängt, der weiß wovon er spricht und liebt, was er tut. Kaum waren die Höflichkeitsfloskeln zur Begrüßung ausgetauscht, wurde ich förmlich nach draussen gezogen.

Der Wein entsteht bei uns im Weinberg, erzählt Antonio. Wer häufiger Weingüter besucht oder zumindest über Weingüter liest, kennt diesen Satz, der im goldenen Phrasenbuch direkt hinter Goethes Wandtattoo-Spruch »das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken« steht. Aber es ist immer wieder schön zu sehen, wenn es keine Phrase ist, sondern gelebte Philosophie. Bei aller journalistischen Distanz, die ich gerne wahren möchte – es war ein Erlebnis, mit Antonio durch die Weinberge zu ziehen. Der Agraringenieur und Önologe ist eine wandelnde Schatzkammer an Wissen, Anekdoten und Ideen. Ich glaube, ich habe selten in so kurzer Zeit so viel über Weinbau bzw. den Umgang mit Herausforderungen in ebensolchem gelernt.

Martín Berdugo ist eines der noch wenigen Bio-Weingüter der Region. Vor 35 Jahren wurden die Weinberge angelegt (also nix »alte Reben“-Romantik) auf dem Grundstück, das schon lange in Familienbesitz war. Fast alles Tempranillo bzw. Tinto Fino, wie die Rebsorte hier im Ribera del Duero-Gebiet um Aranda de Duero auch genannt wird (oder auch Tinta del País), sowie ein kleines bisschen Cabernet Sauvignon. Vor 10 Jahren wurden die ersten Bio-Versuche gestartet, in etwa um die Zeit, als ein Blitz in das Weingut einschlug und der gesamte Betrieb abfackelte. Wahrscheinlich dachte man sich, jetzt ist eh alles egal, können wir auch mal Bio versuchen. Und es hat funktioniert. Heute sind alle Weinberge in Umstellung. Gespritzt wird nur mit Kupfer, Schwefel und irgendwelchen ätherischen Kräuterölen. Die Rebzeilen werden gezielt mit Leguminosen bepflanzt, die Stickstoff aus der Atmosphäre binden und später als Dünger für den Boden enden. Und auch ansonsten hat sich der umtriebige Winzer zum Sport gemacht, natürliche Lösungen für die Herausforderungen des Weinbaus in dieser Region zu finden. So kam es beispielsweise in einigen Abschnitten der Finca immer wieder zu folgenschweren Frösten. Statt Fackeln o. ä. im Weinberg aufzustellen hat Antonio kurzerhand den Stamm zahlreicher Rebstöcke abgeschnitten, um sie daraufhin höher wachsen zu lassen und die Reberziehung nach oben zu verlagern – bereits 20 – 30 Zentimeter hätten ausgereicht, um dem eisigen Griff der schlimmsten Bodenfröste zu entgehen. Und apropos Höhe: im Weinberg fiel mir auf, dass die meisten Reben schon länger nicht mehr beim Frisör waren. Mit Absicht, so Antonio, denn der eine Meter mehr Höhe, der der Rebe gegönnt werde, habe mehr Fotosynthese zur Folge, was sich in einer besseren Reifung der Trauben bemerkbar mache. Und so weiter. Ein findiger Typ.

Aber letztlich kommt es auf die allesentscheidende Frage an: schmeckt der Wein von Martín Berdugo?

Er schmeckt! Alle Weine habe ich nicht probiert, aber doch einige vor Ort sowie weitere später zu Hause in einer Nachverkostung. Es fällt auf, dass die Kraft, die viele Riberas haben, hier sehr wohldosiert zum Vorschein kommt. Bei aller Naturverbundenheit sucht man hier doch einen ganz bestimmten Stil: die Frucht soll glänzen, der Wein geschmeidig die Kehle heruntergleiten und der Holzausbau geschmacklich im Hintergrund bleiben, erklärt Antonio (sinngemäß). Ich kann da nicht widersprechen. Die Tannine sind poliert oder winken aus der Ferne. Der 4 Monate Barrique-gereifte Martín Berdugo Barrica 2023 bspw. ist der perfekte Tapas-Wein (10 - 15 €, je nachdem, ob du ihn vor Ort in Spanien oder in Deutschland kaufst). Dieser junge Rotwein bietet eine tolle Symbiose zwischen jugendlicher Fruchtintensität und zähmender sowie zugleich körpererweiternder Fassreife. Lecker.

Ganz auf Holz verzichtet der Parcela 100 primera fruta 2021 – ungewöhnlich für das Ribera del Duero-Gebiet und im Glas ungemein spannend. Dieser reinsortige Tempranillo hat so einen schönen Fruchtausdruck und ganz feine Gerbstoffe, ist tief, lang, facettenreich und mit Spannung im Saft – und ich sag's gleich: mein Favorit des Tages und das bei einem Preis zwischen 15 und 20 €. Top!! Der »reguläre« Parcela 100-Wein von Martín Berdugo, in meinem Fall der 2020er, hat 9 Monate im Barrique geschlummert, bevor er auf die Flasche gezogen wurde. Dieser Tempranillo kostet das Doppelte (30 - 40 €), ist viel fleischiger, mächtiger, konzentrierter, mit pikanten Reifenoten – einfach typischer Ribera del Duero. Ein sehr schöner Wein, aber emotional hänge ich noch am primera fruta...

Zum Abschluss gibt’s den MB 2014, der aus Tempranillo-Trauben aus den besten Parzellen des Weinbergs gewonnen wurde und über 4 Jahre in französischen Barriques reifte (60 - 70 €). In der Nase sehr würzig, mit schönem, schon etwas fortgeschrittenem Reife-Charakter, läuft im Mund gut strukturiert über die Zunge und offenbart konzentrierte, fruchtig-würzige Aromen mit süßen Spitzen (aber der Wein ist natürlich trocken).

Fazit: Martín Berdugo hatte ich vorher nicht auf dem Schirm – das Weingut wurde mir von Bekannten empfohlen, nicht zuletzt wegen des guten Preis-Genuss-Verhältnisses und dem gehoben trinkfreudigen Charakter der Weine. Kann ich nur bestätigen und künftig gehöre ich auch zu denjenigen, die das Weingut empfehlen werden.

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Dominio del Águila: Reserva, aber anders

Die nächste Station führte mich dann in andere Sphären. Die Bodega Dominio del Águila gehört zu Spaniens Top- und Kult-Weingütern, deren Weine in den besten und teuersten Restaurants der ganzen Welt vertreten sind. Nicht, dass ich ein distinktionsgetriebener Freund exklusiver Genüsse wäre – nein, ganz und gar nicht. Aber was dieses nur wenige Kilometer nordwestlich von Aranda de Duero gelegene Weingut macht, ist schon bemerkenswert.

Zunächst muss die Bodega jedoch erst einmal finden. Wer der im Internet angegebenen Adresse folgt, steht im kleinen Dörfchen La Aguilera und wundert sich: kein Schild, kein Haus, das nach Weingut aussieht...überhaupt ist hier kein Mensch unterwegs. Es fehlt nur, dass die Geier über dem Ort kreisen...aber wie gesagt, es regnete, da haben auch die Geier besseres zu tun.

Da will also jemand nicht gefunden werden. Wir wollen keine Schilder aufstellen, damit Durchreisende nicht auf die Idee kommen zu klingeln, um Wein zu kaufen, auf sowas sind wir nicht eingestellt und haben auch gar keinen Wein hier, erklärt Mitarbeiter Maximo, der mich am Dorfplatz einsammelte, um zu der am Dorfrand gelegenen Bodega zu fahren. Wieder kein Schild, nichts, was auf ein Weltklasse-Weingut hindeutet. Nur ein unscheinbares Häuschen und daneben ein paar Holztüren, die ins Innere des Hügels führen. Unterirdische Weinkeller haben im Ribera del Duero-Gebiet um Aranda de Duero Tradition. Jedes Dorf hier hat seinen Hügel, in den bereits vor Jahrhunderten die Weinkeller gegraben wurden, so Maximo, der bei Dominio del Águila unter anderem für die Bespaßung von Kunden und Weinjournalisten zuständig ist. Genutzt werden diese alten Keller mit ihren engen Gängen in der Regel nicht mehr, zu mühsam ist die Handarbeit, die dort verrichtet werden muss. In La Aguilera ist Dominio del Águila das einzige Weingut, das diese Tradition fortführt. 6 Keller aus dem 14. Jahrhundert nutzt man dort, die miteinander verbunden wurden.

Wenn wir schon bei Zahlen sind: Insgesamt bewirtschaftet Dominio del Águila rund 50 Hektar Weinberge, alle in der Gemarkung des Dorfes gelegen, jedoch verteilt auf über 400 Parzellen, manche nur 80 m² groß. Alles Handarbeit, keine Chemie. 25 Festangestellte hat das Weingut – andere Weingüter dieser Größe haben vielleicht 5 – 6 Mitarbeitende. Eigentlich kompletter wirtschaftlicher Irrsinn. Eigentlich.

Die meisten Reben sind über 100 Jahre alt und entsprechend finden sich in den Parzellen eine Vielzahl unterschiedlicher Rebsorten, wie es damals eben üblich war. Gemischter Satz also, auch wenn überall die Tempranillo-Traube dominiert. Die Handarbeit setzt sich im Weingut fort, wo zu Zeiten der Lese noch bedeutend mehr Menschen mithelfen. Maximo gibt ein Beispiel: Am Sortiertisch arbeiteten bei der letzten Weinlese 11 Personen 14 Stunden, um 2.000 Kilogramm Trauben zu selektieren. Mon Dieu...

Dabei wird nicht nach Sorten oder Farben geschaut, sondern nach der Qualität der einzelnen Trauben. Denn ob rot, weiß oder orange (wie beim Tempranillo gris), alle Trauben werden samt Stiel und Gerüst stets mit Füßen eingemaischt und zusammen spontan vergoren. Der Weißwein aus Albillo Mayor ist naturgemäß die Ausnahme. Während das grüne Stielgerüst bei jüngeren Reben stets viel Bitterstoffe abgebe, sei es bei sehr alten Reben viel holziger und biete eher noch etwas Säure und Frische, so Maximo. Dies, sowie die Tatsache, dass ausschließlich gebrauchte französische Barriques zum Einsatz kommen (außer beim rustikal-würzigen Einstiegswein Picaro del Águila), sei auch ein Grund dafür, warum die Weine von Dominio del Águila nicht so schwer seien. Tatsächlich versprühen die Weine ein wenig mehr Leichtigkeit und Verspieltheit und sind nicht so stark vom Holz geprägt wie viele andere Ribera del Duero-Weine, auch wenn sie länger reifen als gewöhnlich.

Den Einstieg ins Sortiment bildet der hübsche Picaro del Águila, den es einmal als Rotwein und einmal als Clarete gibt – mit um die 30 € noch halbwegs erschwinglich. Der rote zeigt rustikale Eleganz, während der durchaus tanninreiche Clarete durch eine herrlich parfümierte Nase und eine ernste Struktur begeistert.

Für den 36 Monate im Fass gereiften Reserva muss man dann schon mehr als das Doppelte auf die Ladentheke legen (rund 75 €). Vor Ort habe ich unter anderem eine Fassprobe des 2022er Dominio del Águila Reserva gekostet, der noch anderthalb Jahre weiterschlummert, bevor er auf die Flasche gezogen wird und der bereits mit seinem reizvollen Spiel zwischen Frucht und Würze auf sich aufmerksam machte. Der 20er Reserva ist delikat, ausdrucksstark und leichtfließend. Spannend ist der Dominio del Águila Peñas Aladas Clarete 2020 (Tempranillo, Albillo, Garnacha, Boal, Carineña, usw.) – mit einem Preis von um die 270 € womöglich der teuerste Clarete-Wein des Ribera del Duero-Gebiets. Wenn man bedenkt, dass Claretes eigentlich einfache Tischweine waren und sind, dann hat sich dieser Rosé vorgenommen zu beweisen, dass das nicht zwingend sein muss. Hier gibt es keine überbordende Frucht, sondern subtile Eleganz und Tiefe, die in Auseinandersetzung mit dem Gaumen geht. Spannend.

Bevor Jorge Monzón die Bodega Dominio del Aguila im Jahr 2012 gründete (bereits 2001 begann er damit, Parzellen zu kaufen), absolvierte er Stationen in Kultweingütern Frankreichs und Spaniens: Domaine de la Romanée Conti, Vega Sicilia, Arzuaga. Das allein reicht wahrscheinlich schon, dass einem die Leute später die eigenen Weine aus der Hand reissen. Aber mit seinen besonderen Vorstellungen und Methoden hat er eigene Akzente gesetzt. Eine Referenz an das Burgund ist übrigens auch die Burgunderflasche, die Dominio del Águila nutzt – ansonsten ist in der Ribera del Duero-Region die Bordeaux-Flasche gebräuchlich.

Fazit: Die meisten Weine von Dominio del Águila werden von Normalsterblichen wahrscheinlich nur zu besonderen Gelegenheiten gekauft, weil sie einfach sehr teuer sind. Aber eben auch sehr gut.

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Aranda de Duero: Sehenswürdigkeiten und Ausflugs-Tipps

Was gibt es sonst noch zu tun in Aranda, außer Bodegas zu besichtigen? Eine Menge. Für weinaffine Menschen ist die Besichtigung der unterirdischen Bodegas in Aranda de Duero natürlich ein Muss. 7 Kilometer verzweigte Weinkeller liegen unter dem Stadtzentrum, manche behaupten gar, es seien 13 Kilometer. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die bodegas subterráneas von Aranda de Duero zu besichtigen, die auch ein lokales Ribera del Duero-Weinmuseum beheimaten. Über die Ribiértete-Webseite, hinter der Ribera del Duero Turismo steht, kann man für ein paar Euro Führungen buchen. Oder man besucht eines der Traditionslokale des Ortes, die ihre eigenen bodegas subterráneas haben, wie zum Beispiel das urige Restaurant El Lagar de Isilla, in dem es auch eine gute regionale Küche gibt. Isst du gerne Tortilla? Dann solltest du einen Abstecher ins Restaurante Mesón Nuevo Coto machen, wo es die beste Tortilla de Patatas der Stadt gibt.

Wenn du in Aranda de Duero Wein kaufen möchtest, hast du in der Innenstadt ein paar Optionen. Die Bodega Histórica Don Carlos (die übrigens auch eigene unterirdische Weinkeller hat, die man besichtigen kann) ist wohl das bekannteste Weingeschäft Arandas mit guter Auswahl, aber recht hohen Preisen. Mein Tipp: ein paar Meter weitergehen und in den kleinen Feinkostladen Renedo Gourmet eintreten, der viele auch weniger bekannte Labels aus dem Ribera del Duero-Gebiet zu guten Preisen führt. Eine gute Adresse ist auch der am Stadtrand gelegene Weinladen Entrebodegas.

Hier findest du eine tolle Auswahl an Weinen aus der DO Ribera del Duero.

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Wenn du wissen willst, was die Geier so treiben, die bei Regen nicht über La Aguilera kreisen: ein paar Kilometer südlich von Aranda de Duero haben sie im Parque Natural Hoces del Río Riaza eine Kamera an einem Geier-Nest installiert. In kurzen YouTube-Videos werden Ausschnitte aus den Beobachtungen gezeigt, hier zum Beispiel beim Nestbau: https://www.youtube.com/watch?v=OOdrNPkXItc

Auf der Webseite des Naturparks findest du auch viele Tipps für Wanderungen durch diese landschaftlich sehr reizvolle Gegend. Solltest du in Aranda de Duero bleiben und dir dort die Füße vertreten wollen, kannst du ein Stück entlang des GR 14 Senda del Duero laufen. Der Fernwanderweg verläuft durch die Stadt und geht bis zur Mündung in den Atlantik in Portugal. Nimmst du den Weg nach Westen (Richtung Salamanca) erreichst du nach ein paar Kilometern einen kleinen Wasserfall sowie kurz danach die Humedales del Carrascal, ein Feuchtgebiet, das viele Vögel beheimatet.

Das waren jetzt nur wenige Tipps. Natürlich hat die Region noch mehr zu bieten.

Was auch immer du unternimmst: ein Ausflug ins Ribera del Duero-Gebiet rund um Aranda de Duero mit seinen zahlreichen Bodegas und Sehenswürdigkeiten lohnt immer!

Mehr zu Ribera del Duero und wie sich der dortige Wein vom anderen spanischen Weinklassiker Rioja unterscheidet, kannst du hier nachlesen.

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spanische Architektur
©Sascha Brandenburg / TodoVino Weinmagazin

Der Hauptplatz in Aranda de Duero

Fluss mit alter Brücke
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Der Rio Bañuelos mündet in Aranda in den Duero

ein begrünter Hügel mit Türen, die zu Weinkellern führen
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Historische unterirdische Weinkeller gibt es in der ganzen Ribera del Duero-Region um Aranda de Duero

Ein modernes Weingut von außen
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Die Bodega Ferratus liegt wenige Kilometer nördlich von Aranda de Duero

Zwei lächelnde Personen
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María Luisa Cuevas mit dem französischen Önologen Emmanuel Ivars

Zwei Personen unter einem großen Schriftzug eines Weinguts
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María mit ihrem Sohn Enrique, der jüngst in das Familienweingut eingestiegen ist

Viele Weinflaschen auf einem Tisch
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Vor Ort haben wir Fassproben sowie bereits abgefüllte Weine von Ferratus verkostet

Ein Weinberg mit alten Reben
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Eine der rund 40 Parzellen, die die Bodega Ferratus bewirtschaftet

Ein überfluteter Park neben einem Fluss
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Dauerregen hat den Duero in Aranda de Duero über die Ufer treten lassen

Ein Schild, das den Weg zu einem Weingut weist
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Zur Bodega Martín Berdugo kann man aus Aranda de Duero bequem hinlaufen

Ein Weingut in brutalistischer Architektur von außen
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Mit brutalistischer Architektur zu eingängigen Weinen...

Ein Mann im Weinberg
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Antonio Díez Martín ist der Kopf hinter den Weinen der Bodega Martín Berdugo

Eine Person schenkt Wein ein
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Antonio schenkt ein: Riberas in verschiedenen Stilen

3 Weinflaschen auf einem Tisch
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Der Tempranillo Parcela 100 primera fruta 2021 wurde nicht in Holz ausgebaut - ungewöhnlich im Ribera del Duero-Gebiet

Ein alter Lagerraum im Ribera del Duero-Gebiet
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Unscheinbarer geht's nicht: das Weingut Dominio del Águila

Weinkeller im Hügel
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Hier geht's in die unterirdischen Weinkeller von Dominio del Águila

ein schmaler Gang führt in einer unterirdischen Weinkeller
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Während man damit beschäftigt ist, sich nicht den Kopf zu stoßen, bekommt man eine schöne Vorstellung davon, wieviel Arbeit es sein muss, hier jedes einzelne Weinfass per Hand hoch- und runtertragen zu müssen

Weinfässer in einem schmalen Keller
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Hier reift der Dominio del Águila Reserva und die anderen Weine des Weinguts

Zwei Weinflaschen mit Gläsern auf einem Holzfass
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Pícaro del Águila ist die Einstiegslinie von Dominio del Águila

eine Flasche Wein
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Peñas Aladas Clarete: Wer schon immer mal knapp 300 Euro für einen Rosé ausgeben wollte, kann das bei Dominio del Águila problemlos tun...

Weinfässer in einem alten Keller
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Weinkeller-Romantik in der Ribera del Duero

alter Weinkeller mit altem Werkzeug
©Ribera del Duero Turismo

Die alten unterirdischen Weinkeller unter Aranda de Duero können besichtigt werden und beherbergen auch das Weinmuseum der Stadt

Marktplatz einer spanischen Stadt
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Abendstimmung in Aranda de Duero

Promenade an einem Fluss
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...und dann kam doch noch mal die Sonne raus!

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Kastilien und León!

Landschaft in Kastilien und León mit kleinem Dorf im Vordergrund und schönem Lichteinfall der Sonne
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