
Spaniens Wilder Westen: Die Wüste von Tabernas
Von Spaghetti Western in Spanien, bis zu Olivenöl aus Almería
Als wir mit unserem VW-Bus über die Landstraße rollten, mussten wir zweimal hinschauen. Sind wir wirklich noch in Spanien? Die Canyons und die ausgedörrte Landschaft ließen uns glauben, wir wären auf einmal in Arizona gelandet.
Aber nein, wir waren in Almería, Andalusien, nur drei Autostunden von der Costa del Sol entfernt.
Die Wüste von Tabernas – Europas einzige echte Wüste
Die Wüste von Tabernas hat uns sofort fasziniert. Eingekesselt zwischen der Sierra de los Filabres und der Sierra Alhamilla, entsteht hier ein ganz eigener Mikrokosmos – im Sommer klettert das Thermometer auf über 40 Grad, während es im Winter nachts empfindlich kalt wird.
Regen? Fehlanzeige.
Hier fallen im Jahr weniger als 250 mm Niederschlag.
Was du in dieser Wüste findest, sind die »Badlands« – Hügel und Schluchten, die Wind und Wasser über Jahrmillionen in den Sandstein geformt haben. Beim Wandern durch diese Canyons fühlst du dich winzig. Diese scheinbar leblose Landschaft steckt aber voller Überraschungen: Eidechsen huschen über die Felsen und auch Pflanzen finden ihre kleine Nische in den Felsritzen.






