Bei meiner privaten Internetsuche nach einem speziellen Olivenöl aus Tabernas, das wir bei einer Tour kennengelernt hatten, bin ich auf »Spanish Oil« gestoßen. Als meine Bestellung zügig und reibungslos klappte, kam mir die Idee: Wäre das nicht auch ein spannendes Thema für unser TodoVino-Magazin? Sven, der gerade mit seiner Familie in der Nähe von uns »Heimaturlaub« machte, sagte sofort zu. Wir luden spontan ein paar Freunde ein, und so hatten wir eine spannende Runde, die uns alle einen ganz neuen Blick auf Olivenöl schenkte.
Sven schmunzelt: »Aber zuerst haben wir ja das »einfache« Olivenöl aus deinem Küchenschrank probiert – das war schon lehrreich!" Und er hat Recht. Wir alle dachten, so riecht Olivenöl eben, dieses leicht ranzige Aroma hatten wir als »normal« abgespeichert. Doch Sven entführte uns auf eine Entdeckungstour, die alles veränderte.
Sven, der sich selbst vom Montageingenieur zum Olivenöl-Experten entwickelt hat, erklärt, wie er sein Fachwissen erwarb: »Wir haben uns an der Universität von La Rioja zu Olivenöl-Verkostern ausbilden lassen. Meine erste Verkostung werde ich nie vergessen – ich hab mich kaputtgelacht! Du steckst die Nase ins Glas und denkst: Das riecht ja nach Gras! Dann lernst du: Es kann nach Artischocken, Banane und vielen anderen Dingen riechen. Das macht es dann erst so richtig spannend!«
Er verrät, dass professionelle Verkostungen ganz speziell ablaufen: Man verwendet blaue Gläser mit einem kleinen Deckel. »Anders als beim Wein ist die Farbe beim Olivenöl kein Qualitätsmerkmal. Ein goldgelbes Öl kann genauso aromatisch sein wie ein grünes. So lässt man sich nicht von der Farbe beeinflussen.« Zudem wird das Glas in der Hand erwärmt, und zwischen zwei Ölen neutralisiert man den Gaumen mit einem Stück grünen Apfel. »Der grüne Apfel reinigt die Geschmacksknospen perfekt und bereitet sie auf das nächste Öl vor.«
Die verschiedenen Güteklassen von Olivenöl
Sven erklärt, dass Olivenöl, ähnlich wie Wein, in verschiedene Güteklassen unterteilt wird, die sich durch chemische und sensorische Kriterien definieren.
Natives Olivenöl Extra Das ist die höchste und beste Güteklasse für Olivenöl. Es darf nur aus gesunden Oliven, ohne chemische Behandlung und ausschließlich durch mechanische Verfahren (meist Kaltpressung/Kaltextraktion unter 28°C) gewonnen werden. Ausschlaggebend sind ein sehr niedriger Säuregehalt (maximal 0,8 %) und eine fehlerfreie Sensorik (kein Fremdgeruch oder Fehlaroma). Innerhalb dieser Kategorie gilt ein Olivenöl aus der Frühlese, das schonend verarbeitet und ausschließlich aus gesunden, grünen Oliven gewonnen wird, als Premium-Produkt. Diese Öle haben meist einen noch niedrigeren Säuregehalt, sind besonders reich an Antioxidantien und Polyphenolen und bieten ein intensiveres Aroma. Sie werden aus weniger reifen Oliven gepresst, was mehr Aufwand und einen geringeren Ertrag bedeutet – daher sind sie wertvoller und gelten unter Feinschmeckern als das Beste innerhalb der höchsten Güteklasse.
Natives Olivenöl Diese Kategorie kann einen leichten Defekt haben, beispielsweise im Geruch oder Geschmack. Dazu zählen Noten wie ein ranziges, stichiges oder feuchtes Aroma. Der Säuregehalt kann bis zu 2 % betragen. »Das ist auch das, was in Spanien ganz oft verwendet wird«, so Sven.
Raffinierte Öle und »Lampenöl« Hat ein Olivenöl mehr als 2 % Säure oder weist mehrere starke Defekte auf, wird es als Lampenöl bezeichnet. Der offizielle spanische Fachbegriff ist Lampante, da es früher als Brennstoff für Lampen verwendet wurde. 😉 »Das darf eigentlich nicht mehr für den menschlichen Konsum verwendet werden«, erklärt Sven. Dieses Öl wird in Raffinerien behandelt, um es genießbar zu machen.
»Hier liegt der große Unterschied, der viele Konsumenten verwirrt«, so Sven. »Nach der Raffination wird dem Öl ein kleiner Anteil an nativem Olivenöl beigemischt, um ihm Geschmack zu verleihen. Ein solches Produkt darf in der EU legal als schlichtes »Olivenöl« verkauft werden. Im Gegensatz zu Nativem Olivenöl Extra enthält es aber keinerlei positive gesundheitliche Eigenschaften und nur einen geringen Eigengeschmack.«
Unsere Verkostung verdeutlichte, wie vielseitig Olivenöl sein kann.
1. Abbae de Queiles - Für Einsteiger und Genießer Sven stellte uns zuerst ein sortenreines Bio-Olivenöl aus der Arbequina-Olive vor. Es stammt von der »Abbae de Queiles« aus Navarra, ein Olivenöl der exklusiven Vereinigung »Pagos de Olivar« – »das ist wie die Pagos beim Wein in Spanien!«, erklärt Sven. Eine weitere Besonderheit: Die Oliven werden mit traditionellen Granitsteinen gemahlen, wodurch die Kerne intakt bleiben und keine Bitterstoffe ins Öl gelangen. »Arbequina als Olivensorte ist perfekt für Einsteiger, weil sie mild und ausgewogen ist, ohne zu sehr im Hals zu kratzen«, so Sven. »Trotzdem merkst du sofort: Das ist eine andere Liga! Das leichte Kribbeln am Ende und die leichte Schärfe? Das sind schon die ersten Polyphenole und Zeichen für hohe Qualität!«
2. Alhema de Queiles - Komplex und kraftvoll Als Nächstes probierten wir ein weiteres Bio-Olivenöl aus Navarra, eine Coupage aus Arbequina und der regionalen Arroniz-Olive. »Merkst du, wie es jetzt deutlicher kratzt im Nachhall? Das sind die Arroniz-Oliven – das ist pure Gesundheit! Diese Polyphenole wollen wir haben.«
3. Nobleza del Sur NOVO - Für wahre Liebhaber Das anspruchsvollste Öl der Verkostung war ein reinsortiges Olivenöl aus der Picual-Olive aus Jaén. Die Picual ist bekannt für ihre intensive Schärfe. »Das kratzt ordentlich! Aber genau das macht ein charakterstarkes Olivenöl aus«, meint Sven. Im Vordergrund stehen Aromen von Kräutern und Früchten wie Apfel oder Banane.
Die Unterschiede waren erstaunlich. Sven zieht das Fazit: »Von mild bis intensiv – aber alle drei sind Welten entfernt von dem, was viele normalerweise im Küchenschrank haben! Und schau: Bei allen steht das Erntejahr 2024/25 drauf - das ist die Frische, die du schmeckst!«
Und das Beste: Zusammen mit Spanish Oil verlosen wir bis Anfang des nächsten Monats (3.11.25) ein Genuss-Probierpaket mit 3 hochwertigen spanischen Olivenölen unter allen Abonnent:innen unseres Newsletters!
Der oder die Gewinner:in wird im nächsten Newsletter Anfang November bekanntgegeben.
Nach dieser eindrucksvollen Verkostung wollten wir natürlich mehr über die Anbaugebiete, Qualitätskriterien und Insider-Tipps erfahren.
Spanien ist weltweit führend in der Olivenölproduktion und liefert mehr als die Hälfte des gesamten Olivenöls. Sven erklärt, dass es in Spanien zwar geografische Unterschiede gibt, diese aber nicht zwingend die sensorischen Eigenschaften der Olivenöle bestimmen. Der Olivenanbau ist in fast allen Regionen Spaniens weit verbreitet, mit Ausnahme des Nordens in Galicien und Asturien. Dort waren in vergangenen Kälteperioden sehr viele Olivenbäume erfroren. Zudem erschwert die Topografie den Anbau. Es ist jedoch denkbar, dass sich dies im Zuge des Klimawandels ändern könnte. Bekannte Gebiete sind unter anderem die Region Jaén in Andalusien, wo die Picual-Olive dominiert, und Katalonien, das für seine milden Olivenöle berühmt ist. Die enorme Vielfalt Spaniens ergibt sich vor allem aus den über 240 registrierten autochthonen Olivensorten, die je nach Sorte und Erntezeitpunkt einen unterschiedlichen Charakter aufweisen.
Vom Ertrag zum fertigen Produkt: Qualitätskriterien im Olivenöl Test
Der wichtigste Faktor: Frische Ein entscheidendes Qualitätskriterium ist der Erntezeitpunkt und die schnelle Verarbeitung. »Das Beste ist, dass man die Früchte so schnell wie möglich vom Baum nimmt und dann so schnell wie möglich presst«, erklärt Sven. Premium-Olivenöle stammen von grünen Oliven, die innerhalb von 1-4 Stunden verarbeitet werden müssen. »Anders als beim Wein wird Olivenöl NICHT besser mit dem Alter! Es ist ein frischer Saft – wie Orangensaft. Die ganzen Polyphenole, Vitamine und Aromen gehen mit der Zeit verloren.«
Das Kratzen im Hals ist kein gutes Zeichen?! »Im Gegenteil! Das Kratzen und die Schärfe sind absolute Qualitätsmerkmale! Das sind die Polyphenole – genau die Stoffe, die so gesund sind und den Alterungsprozess verlangsamen sollen.«
Erntemethoden Gute Qualität fängt bei der Ernte an. Sven betont, dass hochwertige Olivenöle nicht nachts geerntet werden, da man Licht braucht, um den Reifegrad der Oliven zu erkennen und man auf diese Weise auch tierfreundlich handelt ... nachts würde man die Tiere, die in den Bäumen leben stören. Was die Methoden angeht, bevorzugt er maschinelle Ernte: »Handlese gibt es überhaupt nicht, auch wenn das einer behauptet.« Er hinterfragt traditionelle Methoden mit Netzen am Boden kritisch, da dabei auf die Oliven getreten wird. Am modernsten ist die Super-Intensiv-Methode, bei der eine Maschine durch Olivenbaumreihen fährt und die Oliven gleich einsammelt, sodass sie nicht auf den Boden fallen.
Preis und Ertrag Die aufwendige Ernte und schnelle Verarbeitung erklären den höheren Preis. »Bei grünen Oliven brauchst du 20-25 Kilo für einen Liter. Die Spanier mit ihren eigenen Bäumen warten oft, bis die Oliven schwarz sind – dann reichen vielleicht 5-7 Kilo, aber die Qualität ist eine ganz andere.«
Olivenöl richtig lagern: Praktische Tipps für Liebhaber ... Lagerung, Haltbarkeit und falsche Mythen
Olivenöl sollte bei etwa 20°C und dunkel gelagert werden. »Im Kühlschrank kristallisiert es aus, aber das schadet nicht. Wichtig: Große Kanister sind problematisch, weil bei jedem Umfüllen Sauerstoff rankommt. Bag-in-Box wäre ideal – wie beim Wein kommt keine Luft nach – aber die Akzeptanz am Markt ist leider noch gering.«
Auch die Entscheidung zwischen gefiltertem und ungefiltertem Olivenöl hat großen Einfluss auf die Haltbarkeit.
Ungefiltertes Olivenöl ist trüb, da es noch Schwebstoffe der Olive enthält. Diese Partikel verleihen dem Öl anfangs ein besonders intensives Aroma und Mundgefühl. »Wir bieten diese Öle mit einer Haltbarkeit von nur drei Monaten an, weil sie wirklich schnell konsumiert werden müssen«, erklärt Sven. Aufgrund der Partikel beginnt das Öl sonst schnell zu oxidieren und zu gären.
Gefiltertes Olivenöl ist klar, da es von allen Schwebstoffen befreit wurde. Das sorgt dafür, dass die wertvollen Inhaltsstoffe wie die Polyphenole länger stabil bleiben und das Öl deutlich länger genießbar ist.
Ob gefiltert oder ungefiltert, ist am Ende eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wichtig ist nur, bei ungefiltertem Olivenöl den schnellen Verbrauch zu beachten, um die volle Aroma-Intensität zu genießen.
Kochen mit Olivenöl
»Kann man mit gutem Olivenöl auch braten? Klar, aber mit Bedacht!«, meint Sven. Er mariniert am liebsten sein Steak in Olivenöl und Knoblauch. »Achtung – der Brennpunkt liegt bei etwa 200 Grad, da solltest du immer drunter bleiben. Wenn das Olivenöl in der Pfanne stark spritzt, hat es zu viel Wasseranteil.«
Svens Geheimtipp: Kuchen backen mit Olivenöl
»Ach, und übrigens backe ich sehr gerne mit Olivenöl – eigentlich sogar fast alles 😉«, verrät er. Man kann die Butter im Rezept einfach ersetzen. Als Faustregel empfiehlt er damit zu starten 2/3 der Buttermenge mit Olivenöl zu ersetzen.
»Übrigens, so kannst du jedes Kuchenrezept vegan umwandeln. Und für den ganz besonderen Genuss empfehle ich ein natürlich aromatisiertes Olivenöl mit Zitrone zu verwenden.«
Mit diesen vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten wird klar, warum sich die Investition in gutes Olivenöl lohnt, oder?
Die tiefe Leidenschaft für die Produkte ist das, was »Spanish Oil« antreibt. »Wir haben über 400 verschiedene Öle auf Lager und kennen unsere knapp 50 Produzenten alle persönlich«, erklärt Sven. »Wir sind ständig unterwegs und probieren uns durch. Wir wollen diese oft kleinen Familienbetriebe unterstützen und ihnen helfen, ihre exzellenten Produkte in die Welt zu bringen.«
Es geht um Qualität über Quantität und die Mission, den Konsumenten aufzuklären. »Wir verkaufen immer nur den aktuellen Jahrgang«, betont Sven, denn Frische ist oberstes Gebot. »Der deutsche Markt ist dafür offen, aber es braucht Aufklärung. Und genau das wollen wir tun.« »Spanish Oil" ist damit mehr als ein Händler – es ist ein Vermittler von Wissen und Qualität.
Svens persönliche Einladung: »Wer in der Nähe ist und Lust hat, mehr zu erfahren, kann sich gerne bei uns melden. Wenn es zeitlich passt, führen wir sehr gerne eine kleine Verkostung durch – aber bitte vorher Bescheid geben, damit wir uns auch wirklich Zeit nehmen können!«
Fazit: Trau dich, Neues zu entdecken!
Nach diesem Nachmittag waren wir alle restlos begeistert. Wir haben so viel über Olivenöl gelernt und verstehen jetzt die feinen Unterschiede. Das leicht ranzige Öl aus meinem Küchenschrank, das ich sowieso nur zum Braten nehmen wollte – es hat ausgedient. Wer hätte gedacht, dass aus einer privaten Bestellung so ein erhellender Nachmittag wird?
Svens wichtigster Ratschlag ist: »Trau dich! Probier verschiedene Sorten, lass dich vom Kratzen nicht abschrecken – das sind die gesunden Polyphenole! Ein gutes Olivenöl bringt so viel Freude auf den Teller.«
Er betont, dass gutes Olivenöl seinen Preis hat, aber auch nicht super teuer sein muss: »Manchmal findest du auch bei weniger bekannten Marken echte Schätze!«
P.S.:
Spanish Oil liefert über 400 Premium-Olivenöle direkt aus Spanien in die ganze Welt. Mehr auf www.spanish-oil.com.
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