Unsere Verkostung verdeutlichte, wie vielseitig Olivenöl sein kann.
1. Abbae de Queiles - Für Einsteiger und Genießer
Sven stellte uns zuerst ein sortenreines Bio-Olivenöl aus der Arbequina-Olive vor. Es stammt von der »Abbae de Queiles« aus Navarra, ein Olivenöl der exklusiven Vereinigung »Pagos de Olivar« – »das ist wie die Pagos beim Wein in Spanien!«, erklärt Sven.
Eine weitere Besonderheit: Die Oliven werden mit traditionellen Granitsteinen gemahlen, wodurch die Kerne intakt bleiben und keine Bitterstoffe ins Öl gelangen. »Arbequina als Olivensorte ist perfekt für Einsteiger, weil sie mild und ausgewogen ist, ohne zu sehr im Hals zu kratzen«, so Sven.
»Trotzdem merkst du sofort: Das ist eine andere Liga! Das leichte Kribbeln am Ende und die leichte Schärfe? Das sind schon die ersten Polyphenole und Zeichen für hohe Qualität!«
2. Alhema de Queiles - Komplex und kraftvoll
Als Nächstes probierten wir ein weiteres Bio-Olivenöl aus Navarra, eine Coupage aus Arbequina und der regionalen Arroniz-Olive. »Merkst du, wie es jetzt deutlicher kratzt im Nachhall? Das sind die Arroniz-Oliven – das ist pure Gesundheit! Diese Polyphenole wollen wir haben.«
3. Nobleza del Sur NOVO - Für wahre Liebhaber
Das anspruchsvollste Öl der Verkostung war ein reinsortiges Olivenöl aus der Picual-Olive aus Jaén. Die Picual ist bekannt für ihre intensive Schärfe. »Das kratzt ordentlich! Aber genau das macht ein charakterstarkes Olivenöl aus«, meint Sven. Im Vordergrund stehen Aromen von Kräutern und Früchten wie Apfel oder Banane.
Die Unterschiede waren erstaunlich.
Sven zieht das Fazit: »Von mild bis intensiv – aber alle drei sind Welten entfernt von dem, was viele normalerweise im Küchenschrank haben! Und schau: Bei allen steht das Erntejahr 2024/25 drauf - das ist die Frische, die du schmeckst!«
Und das Beste: Zusammen mit Spanish Oil verlosen wir bis Anfang des nächsten Monats (3.11.25) ein Genuss-Probierpaket mit 3 hochwertigen spanischen Olivenölen unter allen Abonnent:innen unseres Newsletters!
Der oder die Gewinner:in wird im nächsten Newsletter Anfang November bekanntgegeben.
Nach dieser eindrucksvollen Verkostung wollten wir natürlich mehr über die Anbaugebiete, Qualitätskriterien und Insider-Tipps erfahren.