24. April 2025

Duero Wein: Mehr als Ribera del Duero

Lerne die Weinbaugebiete entlang des Duero kennen

Der Duero ist nicht nur einer der wichtigsten Flüsse der Iberischen Halbinsel, sondern auch die Lebensader für zahlreiche Weinbaugebiete und der Ursprung vieler spannender Weine. Auf seinem fast 900 Kilometer langen Weg von den Picos de Urbión in Soria in Kastilien-León bis zur portugiesischen Atlantikküste fließt er durch einige der bekanntesten und gleichzeitig einige der unbekanntesten Weinregionen Spaniens.

Die Duero Weinbaugebiete profitieren von dem kontinentalem Klima der Meseta, der kastilischen Hochebene. Heiße Sommer und kalte Winter sowie recht große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht kennzeichnen die Nordmeseta, durch die sich der Duero seinen Weg gesucht hat. Diese Extreme sorgen dafür, dass die Duero Weine eine gute Säurestruktur aufweisen können, die meistens durch eine sehr gute Mineralik eingebunden wird. Die Böden reichen von kalkhaltig und sandig bis hin zu schieferhaltigen Terrassen, wodurch jeder Abschnitt des Flusses seine eigene Stilistik aufweisen kann.

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Die wichtigsten Weinbaugebiete entlang des Duero

Wie bereits erwähnt, prägt der lange Fluss einige der bekanntesten und interessantesten Weinbaugebiete Spaniens und Portugals - dort ändert er auch direkt beim Grenzübertritt seinen Namen und wird zum Douro. Da unser Fokus hier im Magazin auf spanischen Weinen liegt, konzentrieren wir uns in diesem Artikel auf die Duero-Weinbaugebiete diesseits der portugiesischen Grenze.

Hier eine erste Übersicht der Anbaugebiete von Ost nach West - eine ausführliche Vorstellung mit Weinprobe findest du darunter:

  • D.O. Ribera del Duero – Das bekannteste Rotweingebiet am Duero mit kräftigen, tanninreichen Rotweinen aus Tempranillo (Tinta Fina). Die Weine reifen oft in Eichenfässern und zeichnen sich durch intensive Aromen dunkler Früchte und balsamischer Noten aus.

  • D.O. Arlanza – Diese Weinregion steht seit jeher im Schatten des berühmten Nachbarn Ribera del Duero. Aber verstecken müssen sich die (meist) Tempranillos aus Arlanza nicht, die meist ein klein wenig leichter und weniger konzentriert sind als die in harscherem Klima entstehenden Ribera del Duero-Weine.

  • D.O. Cigales – Bekannt für ihre hochwertigen Roséweine, die aus Tempranillo, Garnacha und Albillo gekeltert werden (der klassische »Clarete« Rosé aus weissen und roten Trauben), Die Weine sind frisch, fruchtig und oft mit einer beachtlichen Tiefe ausgestattet.

  • D.O. Rueda – Eine der führenden Weißweinregionen Spaniens, berühmt für ihre ausdrucksstarken Verdejo-Weine. Dank des kargen, kalkhaltigen Bodens und des kontinentalen Klimas entstehen hier frische, aromatische und lebendige Weißweine.

  • D.O. Toro – Dieses Duero-Weinbaugebiet bringt besonders kraftvolle Rotweine hervor, die aus Tinta de Toro (Tempranillo) gewonnen werden. Die Weine sind für ihre dichte Struktur, würzige Aromen und hohe Lagerfähigkeit bekannt.

  • D.O. Tierra del Vino de Zamora – Diese weniger bekannte Ursprungsbezeichnung liegt südlich der Stadt Zamora und erstreckt sich beidseitig des Duero-Flusses. Hier entstehen rote, weiße und Roséweine, wobei Tempranillo die Hauptrebsorte für die Rotweine ist. Die Böden sind geprägt von sandiger und lehmiger Struktur, das Klima ist kontinental mit starken Temperaturschwankungen, was den Weinen eine ausgeprägte Frische und Struktur verleiht.

  • D.O. Arribes – Ein noch wenig bekanntes Weinbaugebiet an der Grenze zu Portugal mit steilen, zerklüfteten Hängen. Hier werden sowohl elegante Rotweine als auch frische Weißweine aus autochthonen Rebsorten wie Juan García und Malvasía produziert.

Von Arlanza bis Arribes: Die große Vielfalt der Duero-Weine

Weinbaugebiet Ribera del Duero

Starten wir ganz im Osten. Die DO Ribera del Duero gehört zweifelsfrei zu den renommiertesten Weinbaugebieten Spaniens – sowohl innerhalb wie auch außerhalb des Landes. Die Weinregion erstreckt sich über die vier Provinzen Burgos, Segovia, Soria und Valladolid, wobei sich die meisten Weinberge und Bodegas in Burgos und Valladolid befinden. Kleinteilige Parzellen mit knöchrigen alten Buschreben kennzeichnen vielerorts das Landschaftsbild. Die Paraderebsorte ist Tempranillo, die im harschen Klima der Region zur Hochform aufläuft und kraftvolle, konzentrierte Weine hervorbringt, die viel Eleganz zeigen können. In der Ribera del Duero wird auch das klassische System der Reifegrade Cosecha, Crianza, Reserva und Gran Reserva verwendet, wobei hier die vorgeschriebenen Reifezeiten etwas länger sind als in den meisten anderen Weinbaugebieten Spaniens.

Tiefer in das Weinbaugebiet und die Ribera del Duero Weine kannst du hier einsteigen.

Daten und Fakten zum Weinbaugebiet Ribera del Duero

  • Gründung DO: 1982

  • Höhe: 720 – 1.000 m

  • Klima: kontinental mit extremen Tag-Nacht-Schwankungen, Sommer-Winter-Differenzen (-20 – 42 Grad) und geringen Niederschlägen von durchschnittlich unter 400 mm/Jahr

  • Böden: lehmhaltiger Sand, Kalkstein, steinige Böden

  • Größe: 26.123 ha

  • Anzahl Bodegas: 311

  • Dominierende Rebsorte: Tempranillo

  • Stilistik: kraftvoll, konzentriert

  • Ribera del Duero Weinroute

Ribera del Duero Weinprobe: Peñalba López Cava Brut Nature von der Bodega Finca Torremilanos

Über die tollen Rotweine aus der Denominación de Origen Ribera del Duero haben wir bereits ausführlicher berichtet und auch, wie die Riberas sich von den Weinen aus Rioja unterscheiden, dem anderen großen Rotweingebiet, wo Tempranillo ebenfalls die bestimmende Rebsorte ist. Dieser Wein hier ist eine Ausnahme, etwas Untypisches, eine Besonderheit. Denn die ökologisch arbeitende Bodega Finca Torremilanos ist das einzige Weingut im Ribera del Duero-Gebiet, das Schaumwein innerhalb der D.O. Cava produziert. Sekt, der außerhalb der D.O. Cava produziert wird, darf sich nicht Cava nennen, sondern heißt espumoso, das spanische Wort für Schaumwein. Das Cava-Thema ist zugegebenermaßen etwas kompliziert – hier erfährst du alles darüber, was du wissen musst. Jedenfalls gibt es kaum Schaumweine, geschweige denn Cavas im Ribera del Duero-Gebiet. Der Peñalba López Cava Brut Nature ist einer von zwei Cavas, die die Bodega Finca Torremolinos produziert. Dieser nach biodynamischen Richtlinien aus Viura (90%) und Chardonnay (10%) hergestellte Schaumwein lag mindestens 18 Monate auf der Hefe. In der Nase wirkt der Cava bereits etwas reifer, viel mürber Apfel, der mit Hefenoten verschmilzt. Der Mund wird dann mit viel Frische und lebendiger, fester Kohlensäure gespült, die den Weg freimacht für einen aromatischen, weniger auf der fruchtigen, denn auf der herzhaft-würzigen Seite stehenden Charakter. Das ist sicher Geschmackssache, aber macht durchaus Spaß, wenn man dafür offen ist. Ein trinkfreudiger, eingängiger Cava mit interessantem Profil und erstaunlicher Intensität und Länge. Auf der Flasche gibt es keine Jahrgangsangaben, aber auf der Webseite des Weinguts steht aktuell der 2018er Jahrgang zum Verkauf und vom Reifegrad könnte das gut passen. (Preis: rund 16 €)

Tolle Ribera del Duero Weine zu guten Preisen findest du hier bei Silkes Weinkeller.

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Weinbaugebiet Arlanza

Das Anbaugebiet DO Arlanza befindet sich im Norden Spaniens in der Region Kastilien und León, im Zentrum der Provinz Burgos rund um die Stadt Lerma. Die Weinregion liegt mehr oder weniger zwischen den bekannteren DOs Ribera del Duero und Cigales. Namensgebend ist der Fluss Arlanza, ein Nebenfluss des Duero. Zwar erstrecken sich die Weinberge des Arlanza-Gebiets nicht direkt entlang des Duero-Ufers, kulturell kann man sie aber zum Duero-Weinkosmos zählen. Deutlich wird dies auch an der geläufigen Bezeichnung Ribera del Arlanza. Stilistisch weisen die Arlanza Weine Ähnlichkeiten zu den Weinen aus Ribera del Duero auf, die Preise liegen jedoch meist unter denen des berühmten Nachbarn. In der Denominación de Origen Arlanza werden vorwiegend Rotweine produziert in den klassischen Kategorien jung, Crianza, Reserva und Gran Reserva. Dabei müssen alle Rotweine mindestens 50 Prozent der Rebsorte Tinta del País (Tempranillo) enthalten. Die Weinberge liegen auf 850 – 1.200 m Höhe mit stark kontrastierenden Tag-Nacht-Temperaturen, die Sommer sind durch heiße Tage und relativ kühle Nächte gekennzeichnet, während die Winter kalt sind und es häufig zu Frost kommen kann.

https://www.youtube.com/watch?v=fOvTO7diTdE


Daten und Fakten zum Weinbaugebiet Arlanza

  • Gründung DO: 2007

  • Klima: kontinental

  • Böden: überwiegend sandig-lehmig, Kalkstein, eher nährstoffarm

  • Größe: 450 ha

  • Anzahl Bodegas: 27

  • Dominierende Rebsorte: Tinta del País (Tempranillo)

  • Stilistik: Die Weine ähneln den benachbarten Riberas, wobei Arlanza-Weine häufig etwas leichter, nicht ganz so konzentriert und weniger vom Holz geprägt sind.

  • Besonderheit: Viele Höhenlagen, überwiegend kleinere Betriebe und Familienweingüter.

  • Arlanza Weinroute


Arlanza-Weinprobe: Boticario de Silos 2021 der Bodega Septien

Dieser Wein des jungen Winzers Andrés Septien Alonso wurde uns angepriesen, also mussten wir ihn probieren. Obwohl er etwas untypisch ist: ein biodynamisch bewirtschafteter gemischter Satz aus alten Reben, vorwiegend der in der Arlanza-Region dominierende Tempranillo, aber auch etwas Garnacha sowie Mencía, unter anderem. Die Weinberge liegen auf 850 Meter Höhe und werden nicht bewässert. Die Nase lässt in der ersten Millisekunde an einen typischen Rioja denken, dank der würzig-weichen Fassreife-Noten...aber im zweiten Augenblick zerspringt dieses Bild sofort wieder. Denn dann gesellen sich recht unkonventionelle Beerenaromen hinzu, die an Blaubeerjoghurt mit einem klitzekleinen Hauch Vanille denken lassen – und etwas »dreckige« Noten, die an Pferdeschweiß erinnern. Riecht jedenfalls spannend und schmeckt auch so. Im Mund zeigt sich dieser Arlanza-Wein beerig-milchgummi-fruchtig und gleichzeitig saftig-sauer, mit ordentlicher Säure. Die Kraft, die dieser Wein hat, kommt, zumindest anfangs, eher verhalten im Abgang zum Vorschein. Ein unkonventioneller Arlanza-Wein, der die in den vorangegangenen Absätzen beschriebene typische Stilistik ignoriert (blind verkostet hätten wir ihn anfangs eher für einen Garnacha-dominierten Blend gehalten) und eine spannende, vielleicht im klassischen Sinne nicht ganz »saubere«, aber irgendwie geile Aromatik ins Glas bringt. (Im Laufe der Stunden werden die »klassischen« Charakteranteile im Wein jedoch immer deutlicher.) Daran dürften sich die Geister scheiden. Probieren lohnt sich in jedem Fall (Preis um die 25 €) … wobei wir die Flasche 211 von 293 hatten, weshalb dieser Rotwein schwer zu kriegen sein dürfte. Sorry. Die erste Weinjournalist:innenregel lautet ja eigentlich: Schreibe nur darüber, was dein Publikum auch erwerben kann, sonst ist es witzlos...aber manchmal geht der Weinfreak auch mit uns durch. Die Bodega Septien sollte man jedenfalls im Auge behalten.

Weinbaugebiet Cigales

Die Geschichte der unweit des Duero, nördlich von Valladolid gelegenen Weinregion Cigales geht bis ins 10. Jahrhundert zurück. Berühmt für seine Weine wurde sie auch dadurch, dass viele Adlige Schlösser in der Region hatten und Wein ein ständiger Begleiter von Festen war. Wobei Klöster die treibende Kraft beim Weinbau waren. Später profitierte Cigales von der Phylloxera Plage, da viele Weine Ende des 19. Jahrhunderts nach Frankreich exportiert wurden, um den dortigen Durst nach Wein zu stillen. Die Reben in Frankreich waren bereits der Reblaus zum Opfer gefallen. Um 1880 wurden enorme Mengen an Trauben gelesen (um die 15 Millionen Kilo).

Das Weinbaugebiet Cigales ist berühmt für seine Roséweine, die gemeinsam aus roten und weißen Trauben hergestellt werden. Sowohl der traditionelle Stil mit leichten, dezenten Aromen wird beibehalten, als auch moderne Stile mit intensiv fruchtigen Rosés hergestellt.

Daten und Fakten zum Weinbaugebiet Cigales

  • Gründung DO: 1991

  • Höhe: um 750 m

  • Klima: kontinental, mit atlantischen Einflüssen, großen Tag- Nachschwankungen bei der Temperatur und sehr trocken im Sommer.

  • Böden: Sand, Kalkstein und Gips

  • Größe: 1.920 ha

  • Anzahl Bodegas: 31

  • Dominierende Rebsorten: Tinta del País (Tempranillo) und Verdejo

  • Stilistik: Rosé ist ein wichtiger Bestandteil, der von traditionell Zwiebelfarben, mit dezenten Aromen und Fruchtigkeit, bis zu Himbeerfarben mit intensiver Beeren-Aromatik sein kein. Auch bei den Rotweinen dominieren fruchtige Stile, mit einigen Versionen als Crianza.

  • Besonderheit: Clarete-Weine, das sind traditionelle Rosés, die aus roten und weißen Trauben hergestellt werden, überwiegend von kleineren Betrieben.

  • Cigales Weinroute

Cigales-Weinprobe: »Museum Reserva« 2019 von Finca Museum (Barón de Ley)

Der Minimalismus beim Etikett ist auf alle Fälle schon mal ein Hingucker und zieht den Blick auch im Regal auf den »Museum Reserva« von der, zur Barón de Ley Gruppe gehörenden, Bodega Finca Museum. Es war das erste Projekt dieser Gruppe außerhalb der Heimatregion Rioja.
Der Trauben des Tinta del País (ein anderer Name für Tempranillo) wachsen an über 70 Jahre alten Rebstöcken in Weinbergen von Cigales auf circa 800 Meter Höhe und werden manuell gelesen. Der reinsortige Rotwein durchläuft dann seine Fermentation unter kontrollierten Bedingungen, darf 24 Monate in französischen Eichenfässern reifen und bekommt zum Schluss mindestens noch einmal eine Ruhepause von 12 Monaten auf der Flasche. Kein Wunder, dass viele ihn zu den besten roten Vertretern der Cigale-Weine zählen, das sonst ja eher für seine Roséweine bekannt ist.
Aber das Wichtigste fehlt ja noch - wie schmeckt er denn? Die Nase erschnüffelt direkt vollreife dunkle Herzkirschen, die mit italienischen Kräutern und einem Hauch dunkler Schokolade im Glas zu tanzen scheinen. Die Aromen verstärken sich im Mund, hier kommen auch noch würzige Noten dazu, die wunderbar mit den reifen Tanninen harmonieren und noch lange auf der Zunge verbleiben, auch wenn der Wein bereits längst den Mund verlassen hat.

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Weinbaugebiet Rueda

Rueda ist eine Duero Region, in Castilla-Léon, nördlich von Madrid gelegen. Weißweine ist das Markenzeichen und man findet Weißweine aus Rueda in vielen Bars und Restaurants Spaniens.

Unter den Duero Weinanbaugebieten ist Rueda das weiße Schaf. Heißt es gehört fast voll und ganz dem Weißwein. Während bei den Duero Weinen Tempranillo vorherrscht und auch gerne einmal Rosé daraus gewonnen wird, spielt in Rueda Verdejo die Hauptrolle. Eingebettet in den Duero Weinbaugebieten Toro, Ribera del Duero, Cigales und Tierra del Vino de Zamora, entstehen hier Duero Weine aus der weißen Rebsorte Verdejo. Eine Rebsorte, die fruchtige, leichte und frische Wein hervorbringt. Mit etwas Holz geht dann mehr bei Tiefe, Dichte und Fülle. Gleichzeitig kann Rueda auch Sauvignon Blanc, Viura und Palomino Fino, die zu traditionellen Weinen im oxidativen Stil verarbeitet werden. Ja, es gibt da noch Viognier und Chardonnay, die akzeptiert wurden, weil sie eben in der Region rumstehen.

Während sich die Region bereits im Mittelalter dem Weinbau gewidmet hat, ist die Weißwein Story deutlich kürzer. Ende der 1970er entstand der Gedanke eine DO zu gründen, nachdem Marqués de Riscal bereits Pionierarbeit geleistet hatte. 1980 war es dann soweit und Rueda hat als erste Duero Region den DO Status nach neuem Recht erhalten. Nur Toro war bei den Duero Weinen früher dran, allerdings noch als königliches Dekret und bekam dann nach neuem Recht später als Rueda die DO Anerkennung.

Wer die ganze Story zu Rueda lesen möchte, findet hier mehr Informationen.

 

Daten und Fakten zum Weinbaugebiet Rueda

  • Gründung DO: 1980, die älteste DO in Kastilien und León

  • Höhe: um 600-700 m, mit Spitzen bis zu 900 m   

  • Klima: kontinental, kalte Winter, kurze Sommer, mit Niederschlägen überwiegend im Frühjahr und Herbst.

  • Böden: Sand, bedeckt mit Kieselstein und nährstoffarm.

  • Größe: 20.700 ha

  • Anzahl Bodegas: 78

  • Dominierende Rebsorten: Verdejo, Viura (Macabeo), Sauvignon Blanc.

  • Stilistik: Die volle Bandbreite an Weißweinen von intensiv fruchtig, über komplex im Holz ausgebaut, bis unter Flor oder mit viel Sauerstoffkontakt hergestellt, genannt Pálidos und Dorados. Obwohl es auch Rot- und Schaumweine gibt, ist das ein sehr kleiner Anteil.

  • Besonderheit: Weißweine dominieren in dieser von Rotwein besetzten Ecke Spaniens.

  • Rueda Weinroute

Rueda-Weinprobe: Javier Sanz Verdejo Sobre Lías 2024

Wenn sich Granini Multivitamin in der Nase mit einem Überraschungsei im Mund paart und Nimm-2-Veteranen glücklich macht.

Zum klarstellen: Super Wein und ordentlich was im Glas.

Beim Verkosten von Wein gibt es manchmal Flashbacks oder Verbindungen, die schwer zu erklären sind. Wenn beim Wein tropische Mango mit frischer Frucht in die Nase steigt, kommt sofort die Erinnerung an Multivitaminsaft auf. Im Mund Frische, Cremigkeit und Länge. Also gleich drei Dinge auf ein Mal. Wenn das kein Überraschungsei ist. Und diese Cremigkeit mit dem Aroma nach Südfrüchten zaubert nimm2 Veteranen ein Glänzen in die Augen.

Perfekt aromatischer Verdejo Wein aus dem Weinbaugebiet Rueda, der viel im Mund liefert und Lust auf das nächste nimm2, äh, Gläschen macht.

Eine große Auswahl an Rueda-Weinen findest du bei Vinos.

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Weinbaugebiet Toro

Bereits Kolumbus begleiteten Weine aus Toro auf seinen Weltumsegelungen. Als Stadt hatte Toro eine Zeit im Mittelalter, in der viel Reichtum angehäuft wurde. Einige der alten Residenzen im Stadtzentrum von Toro (das Weinbaugebiet und der Hauptort heißen gleich, wie es öfter der Fall ist in Spanien) haben im Untergeschoss beeindruckende Produktionsstätten für Wein. Bereits vor den Römern gab es Weinbau in Toro und die Geschichte setzte sich über die Historie fort.

Die Weinberge der DO Toro liegen beidseits des Duero in den Provinzen Zamora und Valladolid. Neben Ribera del Duero ist Toro das bekannteste Duero Weinbaugebiet für Rotweine.

Weine aus Toro wurden immer als tieffarben und intensiv beschrieben. Gerbstoffe machen den Wein lagerfähig und einige der Weingüter hatten über die Jahre mit einer sogenannten 200% Belegung in Holzfässern experimentiert. Im Klartext bedeutet das, Weine wurden zwei Mal in komplett neue Fässer gelegt, bis sie verkauft wurden.

Daten und Fakten zum Weinbaugebiet Toro

  • Gründung DO: 1932, in seiner aktuellen Form 1987

  • Höhe: um 600-750 m            

  • Klima: extrem kontinental, kalte Winter, kurze heiße Sommer, geringe Niederschläge und trocken.

  • Böden: Am Flussverlauf Schwemmland, bedeckt mit Kieselstein und von nährstoffarm bis fruchtbar.

  • Größe: 5.350 ha

  • Anzahl Bodegas: 62

  • Dominierende Rebsorten: Tinta de Toro (Tempranillo)

  • Stilistik: Überwiegend Rotwein, der tieffarben mit kräftigen Gerbstoffen und Adstringenz daherkommen kann. Früher mit enorm Holz, um die Gerbstoffe zu bändigen, gibt es jetzt auch fruchtige Stile.

  • Besonderheit: Weine aus Toro können sehr lagerfähig sein.

  • Toro Weinroute

 

Toro-Weinprobe: »Prima« 2019, Weingut San Román

Der »Prima« vom Weingut San Román aus der DO Toro ist aus dem Jahr 2019 und ist eine Cuvée aus Tinta de Toro (so wird der Tempranillo in der Region genannt) und Garnacha Tinta. Wie viele Rotweine aus dem Weinbaugebiet Toro hat auch er viel Sonne mitbekommen und bringt einige Umdrehungen ins Glas - hier 14.5%, die aber sehr gut eingebunden sind und durch die vielschichtigen Aromen und den kräftigen Körper gar nicht besonders groß auffallen. Je länger er Luft bekommt, desto vielschichtiger werden die Aromen - auch die Balance und Länge machen richtig Spaß.

»Romanico« 2021, Bodega Teso La Monja

Wie sagte der Weinhändler so schön - das ist ein ganz tolles Weingut und der Romanico ist ihr »Einstiegswein«. Da hat er etwas untertrieben, denn das Weingut gehört der Familie Eguren, die als eine der Pioniere des modernen Weinbaus in Toro gilt.
Der »Romanico« von der Bodega Teso La Monja ist noch recht jung, aus 2021, und reinsortig aus Tinta de Toro ausgebaut. Die Trauben stammen von bis zu 35 Jahren alten Rebstöcken und wachsen bis fast 900 m Höhe. Die Familie legt großen Wert auf naturnahen und minimal-invasiven Weinbau.
Im Glas empfängt der Wein mit einer kräftigen Farbe und sofort sprudeln die Aromen nur so in die Nase - ein kleines Feuerwerk. Das wiederholt sich auch im Mund mit einer ausbalancierten Säure und einem aromatischen Finale - da stört die leichte alkoholische Wärme gar nicht - das tut dem Genuss dieses Toro-Weins keinen Abbruch.

Den Romanico und weitere spannende Toro-Weine gibt's bei Hawesko.

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Weinbaugebiet Tierra del Vino de Zamora

Die D.O. Tierra del Vino de Zamora ist eine geschichtsträchtige, jedoch wenig bekannte Weinregion am Duero. Sie erstreckt sich vor allem über die Provinz Zamora, einige Weinbaugemeinden der DO liegen aber auch in der südlich angrenzenden Provinz Salamanca. Die Bedeutung des Weinbaus lässt sich allein schon am Namen vieler Dörfer der Region ablesen: Morales del Vino, Moraleja del Vino, Corrales del Vino, Cubio de Tierra de Vino… Hauptrebsorte ist, wie in fast allen Duero-Weinbaugebieten, Tempranillo. Das Durchschnittsalter der Weinberge ist 65 Jahre. Produziert werden vor allem Rotweine, aber auch Weißweine, Roséweine und Claretes. Wer einen Zamora Wein trinken möchte, muss sich auf eine längere Suche gefasst machen, denn kaum ein Weingeschäft führt Tropfen dieses Weinbaugebiets. Aber wer einmal eine noch recht ursprüngliche, rustikale, unaufgeregte Kulturlandschaft in Spanien sehen möchte, sollte die D.O. Tierra del Vino de Zamora besuchen und ihre Weine kosten.

Daten und Fakten zum Weinbaugebiet Tierra del Vino de Zamora

  • Gründung DO: 2007

  • Höhe: die durchschnittliche Höhe der DO liegt bei etwa 750 m

  • Klima: harsch, kontinental, trocken, mit sehr kalten Wintern und trockenen, heißen Sommern, die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge beträgt kaum 400 mm

  • Böden: v. a. Alluvialböden (Flussschwemmböden), arm an organischen Stoffen, sehr durchlässig und wasserspeicherfähig, in der Tiefe lehmhaltig

  • Größe: rund 600 ha

  • Anzahl Bodegas: 11

  • Dominierende Rebsorte(n): Tempranillo, Malvasía

  • Stilistik: Die Weiweine sind frisch und fruchtbetont, die Rotweine gehaltvoll, kräftig, reife Waldbeeren, fleischig, ggf. mit Noten der Barriquereifung.

  • Besonderheit: Charakteristisch für die Region sind die vielen kleinen unterirdischen Weinkeller, die in die die Dörfer umgebenden Hügel gegraben wurden.

  • Zamora Weinroute: https://todovino.de/reportagen/diese-weinrouten-gibt-es-in-spanien

Weinbaugebiet Arribes

Juan García, Rufete, Bruñal...nie gehört? Kein Wunder, diese Rebsorten sind (neben anderen) in der DO Arribes zuhause, die selbst in Spanien nur wenigen Eingeweihten bekannt ist. Das kleine Weinbaugebiet Arribes liegt zwischen Zamora und Salamanca und die Weinberge lassen sich in beiden gleichnamigen Provinzen entlang des Duero finden, direkt an der portugiesischen Grenze. Wein wird sowohl in einer schmalen, langgestreckten Zone in der Hochebene angebaut als auch in einer Reihe von kleinen Flusstälern des Duero und seiner Nebenflüsse Tormes, Uces, Huebra und Águeda. Die Weinregion liegt mitten im Naturpark Arribes del Duero, einer wunderschönen Landschaft, durch die der Duero beeindruckende Schluchten gegraben hat. Teilweise erreichen die Flusstäler Höhen – oder Tiefen – von bis zu 500 Metern, womit der Duero im Naturpark Arribes del Duero die tiefsten Schluchten Spaniens geschaffen hat. Geheimtipp für alle Naturliebhaber:innen!

Daten und Fakten zum Weinbaugebiet Arribes

  • Gründung DO: 2007

  • Klima: unterschiedlich, in den Hochebenen (Meseta) kontinental, in den Weinbergen im Flusstal ein stark abweichendes Mikroklima mit erhöhten Temperaturen, milderen Wintern, längeren Sommern; erhöhte Regenfällen von durchschnittlich 700 mm/Jahr

  • Böden: v.a. Granit, daneben Tonschiefer und Sand-Lehmböden

  • Größe: 270 ha

  • Anzahl Bodegas: 20

  • Dominierende Rebsorte(n): Juan García

  • Stilistik: aromatisch, reife Früchte, mit frischer Säure und häufig auch würzigen Akzenten

  • Besonderheit: landschaftlich besonders reizvolle Region

  • Arribes Weinroute


Arribes Weinprobe: De Buena Jera 2017 von El Hato y el Garbato

Ein Lagen-Rotwein der kleinen, nach eigener Aussage ökologisch arbeitenden (nicht zertifiziert) 8 Hektar-Bodega El Hato y el Garbato. Der De Buena Jera 2017 stammt aus dem laut Weingut schlimmsten Jahr seiner Geschichte, das durch Frost, Hagel, extreme Hitze und Trockenheit geprägt war. Aus einem rund 80 Jahre alten Weinberg im gemischten Satz und zwar genau die Mischung »unbekannter« autochthoner Reben, für die das Weinbaugebiet Arribes bekannt ist: vor allem Juan Garcia (85%) sowie in kleineren Teilen Tinta Jeromo, Bruñal, Bastardo und Rufete. Variedades malditas steht auf dem Etikett – verfluchte Sorten. Der Rotwein (13,5%) wurde rund 15 Monate in gebrauchten französischen Barriques ausgebaut und weder geklärt noch gefiltert. Die Nase...ahh, das ist doch mal ein klassischeres Duero-Profil: kraftvoll, konzentriert, eher rote Frucht, mediterrane Kräuter, leicht fleischig, mineralischer Touch. Im Mund geht es genau so weiter, viel Sauerkirsche, leicht ätherische Akzente, stabiles Säuregerüst, noch eine gute Spannung und Frische und recht wenig Reifenoten für das Alter. Macht wirklich Spaß! Wenn das das schlimmste Jahr ist, würden wir liebend gerne mal einen El Hato y el Garbato De Buena Jera aus einem Top-Jahrgang verkosten... (Preis rund 25 €)

Hier kannst du Wein von El Hato y el Garbato kaufen.

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Duero-Wein: es lohnt sich, tiefer in die Weinbaugebiete einzusteigen

Mit dieser kleinen Weinreise entlang des drittlängsten Flusses der iberischen Halbinsel haben wir freilich nur an der Oberfläche dessen gekratzt, was den Duero-Wein in seiner Vielfalt ausmacht. Wenn es ein Fazit zu den Duero-Weinbaugebieten gibt dann dieses: So köstlich ein guter Ribera del Duero auch ist, es lohnt sich wirklich, auch die kleineren, weniger bekannten Nachbarn zu erkunden. Wir sind sicher, dass du spannende Entdeckungen machen wirst.

Eine große Auswahl an Duero-Weinen und -Weinbaugebieten findest du hier.

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Duero
©Jörg Philipp | TodoVino

Der Duero

in seiner kargen Ausgabe.

Schloss
©Jörg Philipp | TodoVino

Eines der vielen Schlösser

... in Kastilien und León.

Das Etikett einer Flasche Cava
©Sascha Brandenburg / TodoVino Weinmagazin

Der Peñalba López Cava Brut Nature von der Bodega Finca Torremilanos ist einer von nur zwei Cavas aus dem Ribera del Duero-Weinbaugebiet

Das Label einer Flasche Wein aus Spanien
©Sascha Brandenburg / TodoVino Weinmagazin

Boticario de Silos 2021 der Bio-Bodega Septien aus Arlanza

Weinflasche mit einem kleinen Etikett und der Aufschrift Museum Reserva und Glas
©Marion Rockstroh-Kruft, TodoVino

»Museum Reserva« 2019, DO Cigales

... von der, zur Barón de Ley Gruppe gehörenden, Finca Museum

Javier Sanz Rueda
©Jörg Philipp | TodoVino

Verdejo Sobre Lías

Javier Sanz

Flasche Rotwein mit Aufschrift Prima und Glas daneben
©Marion Rockstroh-Kruft, TodoVino

»Prima« 2019, DO Toro

... vom Weingut San Román

Rotweinflasche mit der Aufschrift Romanico mit Glas
©Marion Rockstroh-Kruft, TodoVino

»Romanico« 2021, DO Toro

... von der Bodega Teso La Monja

Arribes
©Jörg Philipp | TodoVino

Der Duero

bei Arribes.

Ribera del Duero
©Jörg Philipp | TodoVino

Peñaranda de Duero

mit seiner Festung.

Arlanza
©Jörg Philipp | TodoVino

Hotel Arlanza

in der Region Arlanza

Rueda
©Jörg Philipp | TodoVino

Rebfläche mit Verdejo

in Rueda.

Toro
©Jörg Philipp | TodoVino

Der Duero in Toro

macht einen scharfen Knick.

Frau hält zwei Weinflaschen in die Kamera
©Marion Rockstroh-Kruft, TodoVino

Marions Favoriten

... "Museum Reserva" und "Romanico" waren einfach beide super

Weinflaschenetikett mit Clunia Syrah und Glas
©Marion Rockstroh-Kruft, TodoVino

»Clunia Syrah« 2015, IGP Castilla y León

... von der Bodegas Clunia

vier Flaschen spanische Rotweine liegen auf einem Tisch
©Marion Rockstroh-Kruft, TodoVino

Rotweine aus dem Duerotal

... von 2015 bis 2021

Das Etikett einer Flasche Rotwein
©Sascha Brandenburg / TodoVino Weinmagazin

De Buena Jera 2017 von der kleinen Arribes-Bodega El Hato y el Garbato

Schau dir unsere Verkostungsnotizen an

Weinbewertung: Ausgezeichneter Wein, der einen hohen Genuss in seiner Kategorie verspricht und unbedingt einmal in meinem Glas landen sollte.

Museum Reserva

Weingut: Finca Museum
Rotwein2019
Weinbewertung: Guter Wein, der in Alltagssituationen durchaus Freude bereiten kann.

Clunia Syrah 2015

Weingut: Bodegas Clunia
Rotwein2015
Weinbewertung: Ausgezeichneter Wein, der einen hohen Genuss in seiner Kategorie verspricht und unbedingt einmal in meinem Glas landen sollte.

Romanico

Weingut: Teso La Monja
Rotwein2021
Weinbewertung: Sehr guter Wein, der sich von der Masse abhebt und einen Kauf rechtfertigt.

Prima

Weingut: San Román
Rotwein2019

Erfahre mehr über Land & Leute in Spanien!

5 tolle Weinbars in Valencia, um deinen Besuch unvergesslich zu machen
Valencia ist ein Paradies für Genießer und Partygänger
Jörg Philipp
Leuchtschrift "Valencia" vor der Ciutat de les Arts i les Ciències
Jörg nennt Valencia seine zweite Heimatstadt. Die Dynamik mit der sich Valencia in den letzten Jahren entwickelt hat, ist enorm. Weinbars und Gastronomie profitieren davon und hier sind unsere Tipps für deinen nächsten Besuch.
Weiterlesen : 5 tolle Weinbars in Valencia, um deinen Besuch unvergesslich zu machen
Anís del Mono: Tiere, Menschen, Sensationen
Anís del Mono ist Likör und Kulturgut gleichermaßen.
Michael Stolzke
EIne Flasche Anisschnaps mit einem Glas und einem Buch auf einem Tisch
Diese Flasche mit dem auffälligen Relief zählt gefühlt zur Grundausstattung jeder spanischen Bar. Ohne Zweifel gibt es noch viele andere gute Anis-Liköre, dennoch ist der Anís del Mono mit seiner Geschichte einzigartig.
Weiterlesen : Anís del Mono: Tiere, Menschen, Sensationen
Galicischer Hähnchen-Eintopf: Pollo Guisado a la Gallega
Authentisches Herbstrezept aus Nordspanien mit Weinempfehlung
Marion Rockstroh-Kruft
Teller mit Hühnchen-Eintopf
Pollo Guisado a la Gallega vereint zartes Hähnchen mit Kastanien, Waldpilzen und geräuchertem Paprika zu einem authentischen Herbst-Eintopf. Das typische, rustikale Rezept aus Galiciens Hinterland – natürlich plus perfekte Weinbegleitung!
Weiterlesen : Galicischer Hähnchen-Eintopf: Pollo Guisado a la Gallega
Wo Sherry auf Flamenco trifft: die schönsten Weinbars in Jerez de la Frontera heißen Tabancos
Der ultimative Weinbar-Guide für die Sherry-Hauptstadt
Sascha Brandenburg
zwei halbvolle Gläser auf einem Tisch
Die Sherry-Hauptstadt Jerez de la Frontera hat mit den Tabancos eine besondere gastronomische Tradition, die es so in anderen spanischen Städten nicht gibt.
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Château Vino de la Isla – Mallorcas einzigartige Vinothek
Weinkeller besichtigen & Wein aus Mallorca verkosten und entdecken
Kathrin Kottmann
die VInothek von Château Vino de la Isla, Innenansicht
Wein Mallorca neu erleben: Château Vino de la Isla betreut 128 Kleinstweingüter und vinifiziert 200 Weine. In der Vinothek in Algaida können Besucher den gläsernen Weinkeller besichtigen und die Terroir-Vielfalt der Insel entdecken.
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Spaniens Wilder Westen: Die Wüste von Tabernas
Von Spaghetti Western in Spanien, bis zu Olivenöl aus Almería
Marion Rockstroh-Kruft
Sonnenuntergang über der Wüste
Die Wüste von Tabernas - Europas einzig wahre Wüste in Almería. Folge den Spuren der Spaghetti Western, verkoste das besondere Olivenöl und erkunde die einzigartige Badlands-Landschaft mit Rad oder zu Fuß.
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