10. Juli 2025

10 Albariño Weine aus Rias Baixas im TodoVino-Test

Albariño: Der Weißwein, der nach Sommer am Atlantik schmeckt

Neben Verdejo aus Rueda ist Albariño der beliebteste Weißwein Spaniens und auch in Deutschland ein gerngesehener Gast im Weinglas. Kein Wunder, denn Albariño Wein ist meist ungemein frisch und (zitrus)fruchtig, wodurch er sich als wunderbarer Begleiter zu Sonnenschein und vielen sommerlichen Gerichten empfiehlt. Nur: welchen Albariño Wein kaufen angesichts der mittlerweile kaum zu überblickenden Auswahl? Denn Albariño Weine sind nicht günstig, kaum ein Wein eines Qualitätsproduzenten ist unter 10 Euro erhältlich, die meisten kosten deutlich mehr. Das liegt unter anderem daran, dass aufgrund der in der Hauptanbauregion Rias Baixas üblichen Pergolaerziehung der Rebstöcke nur aufwändige Handarbeit möglich ist.

TodoVino hat für dich zahlreiche Albariños getestet – solche von bekannten und großen Adegas (so heißen die Weingüter in Galicien) und Kooperativen und solche von weniger bekannten. Natürlich unbeeinflusst und mit selbst erworbenen Flaschen. Dabei zeigten sich beim Albariño-Test erhebliche Unterschiede! Welche uns überzeugt haben und nach Meinung der Redaktion die besten Albarino Weine sind, erfährst du unten.

Gut trinken und gut essen gehören zusammen! Hier findest du tolle spanische Rezepte, von der TodoVino-Redaktion zusammengetragen.

Bevor es ans Eingemachte bzw. besser gesagt: Aufgemachte (die Flaschen nämlich) geht, erst einmal ein wenig Hintergrundwissen. Das schadet ja bekanntlich nie. Der Ursprung von Albariño liegt in Spanien, genauer in Galicien (noch genauer genommen in der Region dies- und jenseits der spanisch-portugiesischen Grenze). In Galicien wird die Albarino-Traube überwiegend in der DO Rias Baixas angebaut – rund 90 Prozent der weltweiten »Albariño-Population« soll sich hier tummeln. Aber auch in anderen spanischen Weinbaugebieten wird diese Weißwein-Rebsorte kultiviert. In nennenswertem Maße findet sich Albariño vor allem in den anderen galicischen Weinbaugebieten Ribeiro, Ribera Sacra, Monterrei und Valdeorras sowie in den angrenzenden Gebieten Bierzo und Tierra de León. Aber auch in anderen Regionen Spaniens sowie im Ausland finden sich kleinere Anbauflächen. Eine der wichtigsten Zonen außerhalb Spaniens ist der Norden Portugals – hier im portugiesisch-galicischen Grenzgebiet liegt wie gesagt der Ursprung der Rebsorte Albariño. In Portugal wird Albariño Wein vor allem im Vinho Verde-Gebiet angebaut, wo die Rebsorte als Alvarinho bekannt ist. Mehr über die Albariño Traube sowie ihre häufig proklamierte Verwandtschaft zum Riesling findest du in diesem Artikel.

Jung und frisch sowie gehaltvoll und gereift: Die besten Albariño Weine im TodoVino-Test

Natürlich gibt es günstigen Albariño Wein bei Aldi, Lidl oder Edeka zu kaufen...aber es lohnt sich, zu vergleichen und nicht den erstbesten Albariño Weißwein aus dem Regal zu nehmen (auch wenn es wenige wirklich untrinkbare Exemplare gibt). Wir haben schon den ein oder anderen Wein aus der Albarino-Traube probiert und im TodoVino-Weinkeller beschrieben – bspw. den bekannten Albariño de Fefiñanes aus Cambados. Aber in dieser Form ist es der erste große Albariño-Test der Redaktion. Vorweg: Es waren fantastische Weißweine dabei!!

Fangen wir mit Albariño Weinen aus dem Jahrgang 2023 an. Der Santiago Ruiz Albariño 2023 (12,5%, rund 13 €) fällt im Laden gleich auf mit seinem Bleistiftskizzen-haften Etikett. Das Weingut liegt in der kleinen Subzone O Rosal und entsprechend ist der Wein, wie es in O Rosal üblich ist (anders als in den anderen Subzonen), nicht reinsortig ausgebaut, sondern als Cuvée. In diesem Fall heißt das: rund 80% Albariño und kleinere Anteilen der lokalen Rebsorten Loureiro, Caiño Blanco, Treixadura und Godello. Die Nase ist mittelintensiv, gelbfruchtig, zitrisch, grasig, krautig-würzig, alles eher zurückhaltend, nicht sehr klar, sondern eher verwoben im ersten Eindruck. Im Mund viel Säure, die die Fruchtaromen etwas überlagert, der Ausklang ist herb und ganz leicht bitter. Am nächsten Tag zeigt sich der Wein deutlich balancierter. Eigentlich einer der Kultweine der DO Rias Baixas – Santiago Ruiz gilt als »Vater« des Albariño – aber soviel sei schonmal verraten: im direkten Vergleich mit den anderen hier getesteten Weinen hatte der Santiago Ruiz Albariño 2023 für uns nicht die Nase vorn.

Der Zarate Albariño 2023 (12,5%, rund 18 €) aus dem Val do Salnés, der wichtigsten Subzone der DO Rias Baixas, stammt von einem der ältesten Weingüter der Region (1707 gegründet!), das gleichzeitig auch eines der renommiertesten ist. Wenn man die Weine probiert, weiß man auch warum: hier wird ein klassischer, ins Edle gehender Stil zelebriert. Der im Stahltank ausgebaute Basis-Albariño begeistert direkt mit seinem klaren, puristischen und sehr geradlinigen Stil. Sehr zitrisch-zestige Aromen, sehr ordentliche, aber nicht aufdringliche Säure, saline Noten – und fertig ist der absolute Frischekick, der eine gute mittlere Länge entwickelt. Toller Albariño, an dem auch Rieslingfans ihre Freude haben werden.

Mit dem Fillaboa Albariño 2023 (12,5%, rund 18 €) kommt ein weiterer Albariño-Wein ins Glas, dessen Hersteller sich zumindest in Spanien schon einen sehr guten Ruf erarbeitet hat. Die Basis ist in zahlreichen Supermärkten zu finden, das Weingut stellt aber auch galicische Weißweine im Top-Segment her (einen haben wir getestet, siehe weiter unten). Der 23er-Jahrgang ist frisch, gehaltvoll und von schöner Länge. Die unaufdringlichen zitrisch-tropischen Aromen und die herbwürzigen Noten halten sich gut die Waage. Im besten Sinne ein unaufgeregter spanischer Weißwein für den Sommer und eine sehr gute gehobene Albariño-Basis, mit der auch anspruchsvolle Weintrinker:innen leben können.

Der Leirana Albariño 2023 (12,5%, rund 16 €) stammt vom kleinen Weingut Forjas del Salnés, das in den vergangenen Jahren insbesondere in der Fachöffentlichkeit und von Weinfreaks viel Aufmerksamkeit erfahren hat (kein Wunder, denn Tausendsassa Raúl Perez hat seine Finger mit im Spiel und Forjas del Salnés widmet sich schwerpunktmäßig den kaum vertretenen Rotweinen der Region). Die Nase offenbart stimmige Frucht mit leicht tropischen Akzenten, schöne Blütenaromen und lässt bereits eine gewisse Cremigkeit erahnen und auch etwas Power. So kommt es auch: im Mund ist der Leirana Albariño schön cremig und schmelzig, was durch eine kräftige, aber gut eingebundene Säure ausbalanciert wird. Dazu gibt es leicht wattierte, aber schöne, unkitschige Fruchtaromen. Toller Albariño-Wein mit elegantem Mundgefühl und guter Intensität und Länge.

Aus dem aktuellen 2024er Jahrgang stammen die folgenden drei Albariño-Weißweine. Der Paco & Lola Albariño 2024 (13%, rund 14 Euro) kommt von der großen Kooperative Paco & Lola, die in Spanien dank jungem, modernem Marketing sehr bekannt und angesagt ist. Nach dem Öffnen ist der Wein zunächst etwas »lauter«, regelt sich aber recht schnell runter. Tropische Nase, leicht grün-grasig, leichte Salzkruste, nach hinten raus zunächst ein gaaanz leichter Aceton-Geruch, was sich glücklicherweise aber schnell abschwächt, bis es kaum noch wahrnehmbar ist. Im Mund etwas süßer mit Tendenz zu pappig, sauer, etwas holprig, nicht ganz rund. Die Säure ist etwas hart und spitz, metallisch, insgesamt fehlt es diesem Albariño-Wein an Balance und Harmonie. Kann man aber dennoch gut trinken, wenn man sich nicht zu sehr auf seine Empfindungen konzentriert – und nicht den direkten Vergleich mit deutlich stärkeren Albariños hat. Dennoch der schwächste Wein des Tastings.

Wer nach guten Albariño-Produzenten fragt, bekommt oft Albamar genannt. Mit seinen spontan vergorenen low-intervention-Weinen hat sich Winzer Xurxu Alba aus Cambados einen Namen gemacht. Der Albamar Albariño 2024 (13%, rund 17 Euro) präsentiert sich entsprechend anders: viel subtiler, mit zurückhaltenden Aromen von körnigem Honig, milder Zitrusfrucht, begleitet von leichtem Blütenduft und einer mehr steinigen als salzigen Anmutung. Im Mund etwas dicker, wirkt etwas reifer, die Säure tritt etwas in den Hintergrund...irgendwo im Spannungsfeld zwischen fein und etwas langweilig. Super Wein mit schöner Länge, keine Frage, man schmeckt auch sofort im positiven Sinne den Unterschied zu den Großproduzenten, aber uns fehlte etwas die Spannung.

Bei dem Terras Gauda Albariño 2024 (12,5 %, rund 16 Euro) handelt es sich um einen der bekanntesten Albariños aus Rias Baixas. Kein Wunder, denn Terras Gaudas dürfte nach Martín Codax (und vor Paco & Lola auf Platz 3) das zweitgrößte Weingut in der DO Rias Baixas sein. Im Gegensatz zu den anderen beiden Bodegas des Albariño-Triumvirats, die Kooperativen sind, handelt es sich bei Terras Gauda um ein familiengeführtes Weingut – was den Wein grundsätzlich erstmal weder besser noch schlechter macht. In der Nase zeigt sich der Terras Gauda Albariño 2024 sehr duftig, mit intensivfruchtigem, leicht plakativem zitrisch-tropischem (Ananas) Aroma...böse Zungen würden hier vielleicht Reinzuchthefe schreien, aber da wir keine bösen Zungen haben und es nicht wissen, verkneifen wir uns das und konstatieren: Das ist wahrscheinlich der prototypische Charakter, den die meisten Menschen mit einem Albariño verbinden. Spritzig-frisch, fruchtig, rund und sehr gefällig. Gibt's wenig zu meckern, wenn Terrassenweinmaßstäbe angelegt werden. Weinfreaks dürfte das Plakative vielleicht ein Augenrollen hervorlocken, der Wein lässt etwas Klarheit und Tiefe vermissen, macht das aber mit Trinkfluss und einer gut eingebundenen Säure wieder wett.

Die letzten Weine fallen in die Kategorie gehobene und gehaltvolle Albariño-Weine, die etwas Reife erfahren haben. Wie zum Beispiel der Lagenwein Leirana Genoveva Albariño 2022 (13%, rund 36 €) der bereits vorgestellten Bodega Forjas del Salnés (bei der man übrigens auch über 100 Euro für einen Albariño ausgeben kann, wenn man denn mag). Hier tritt die Frische etwas in den Hintergrund (aber verschwindet nicht!) um Platz zu machen für einen seriöseren, eleganteren, deutlich mineralischeren Charakter. Balanciert, milde Zitrusnoten Richtung Orange und Mandarine, der Holzausbau macht sich gaaanz leicht bemerkbar, Entfernte Erinnerungen an laktische Noten werden wach, mehr aber auch nicht. Im Mund spannend: komplex, reizvoller Spannungsbogen, intensive, aber nicht laute Fruchtnoten, mit toller Konzentration und saftigen Rändern, wo die Frucht noch mehr Klarheit zeigt, präsente, aber eher im Hintergrund wirkende Säurestruktur, prononcierte Salinität. Wandelt sich beständig in seinem Aromenspiel, was wirklich Spaß macht. Wird mit zunehmender Öffnungsdauer immer mineralischer mit leichtem Hang zu vulkanischen Noten. Vor allem, wie die dunkle Mineralik sich auf die schöne helle Frucht setzt, ist äußerst reizvoll. Der Leirana Genoveva Albariño 2022 ist ein ernstzunehmener Albariño, ein vollmundiger, runder Wein, der wenig gemein hat mit der fröhlich lärmenden Terrassenverwandschaft, der aber noch ausreichend Grip hat, sodass er immer noch so viel Trinkfreude zeigt, um auf der Terrasse mitspielen zu können.

Ganz so verspielt ist der Martín Códax Arousa Albariño 2022 (12,5%, rund 22 €) zwar nicht, aber dennoch handelt es sich um eine sehr gelungene Interpretation eines wertigeren Zonenweins (Weinberge nahe der schönen Ría de Arousa, also nah am Meer). Martín Códax ist sowas wie der Platzhirsch der Weinregion. Die sehr schön gelegene, besuchenswerte Kooperative produziert Albariños auf allen Levels (den Einstiegswein und bekanntesten Albariño des Hauses haben wir im Rahmen unseres Riesling vs. Albariño-Artikels verkostet). 18 Monate lag der Martín Codax Arousa Albariño auf der Hefe, was ihm eine cremigere Textur verliehen hat und ihn zu einem etwas gastronomischeren Wein macht. Alles ist eine Spur weniger spritzig und eine Spur feiner, vibrierender. In der Nase Zitrusfrucht, Kräuter, eine leichte Ahnung von Algen, verspielte Säure. Geschmacklich besticht der Wein durch sein feines Säuregerüst und schöne Noten von Fenchel im Zusammenspiel mit einer markanten Salzigkeit und einem lustvollen Ausklang. Macht Spaß und ist sehr eingängig!

Schließlich der La Fillaboa 1898 Albariño 2016 (13%, rund 55 €) vom bereits vertretenen Weingut Fillaboa. Der Topwein der Bodega wird nur in besonders guten Jahrgängen hergestellt und ja, der Wein ist ein Highlight! Dieser Albariño-Wein reifte ganze 6 Jahre auf der Hefe und offenbart ein sehr verführerisches Bouquet, mit intensiven, tiefen, reifen Fruchtaromen, Kräuter- und Honignoten und verhaltener Laktik sowie leichtem Hefetouch. Im Mund wieder sehr intensiv, aber nicht schwer, der La Fillaboa 2016 ist so einnehmend, keine Geschmacksknospe kann dem Wein entgehen. Was für eine Tiefe und Länge. Mildwürzig, dicht, leicht cremig, sehr schöne Säurestruktur und Phenolik. Schöner, leicht herber Hintergrund. Wirklich ein großartig gereifter, wunderbar komplexer Albariño-Wein aus Rias Baixas. Bei der 2024er-Verkostung des spanischen Weinführers Guia Peñin hat dieser Wein die Höchstbewertung von 100 Punkten erreicht – nur 8 der insgesamt 10.000 verkosteten Weine bekamen diese Auszeichnung. Wir sind ebenfalls begeistert, auch wenn wir uns vielleicht nicht zu den stolzen 100 Punkten hätten hinreissen lassen – dennoch spielt der Wein unzweifelhaft in der obersten Albariño-Liga!

Weitere Verkostungsnotizen zu Albariño-Wein findest du in unserem Albariño vs. Riesling-Artikel.

Bester Albariño-Wein? Die Favoriten des TodoVino-Tastings

Wenn du aufmerksam gelesen hast, dann ist die Auflösung kein Geheimnis mehr für dich. Die für uns besten Albariño-Weine des Tastings waren Zarate und Leirana bei den jungen Weinen, die in jedem Setting Spaß machen und sicher zu den besten Basis-Albariños der Region gehören. Hier riecht und schmeckt man die Qualität und erhält viel Charakter für's Geld.

Im gehobenen Segment gab es diesmal keine Ausfälle: sowohl der Martín Códax als auch der Leirana wie auch der Fillaboa- Albariño konnten überzeugen – und waren jeweils so unterschiedlich, dass direkte Vergleiche schwer fielen. Während der La Fillaboa 1898 Albariño 2016 sicher ein Meditations-Wein für besondere Anlässe ist (und mittlerweile nicht mehr ganz so einfach erhältlich sein dürfte), passen die anderen beiden Weine aus der Albariño-Traube mit ihrem zugänglichen Profil auch gut in den Alltag.

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